Mein Bücherregal – Sabrina Qunaj

Endlich komme ich dazu die Reihe „Mein Bücherregal“ weiter auszubauen. Im letzten Teil ging es um eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen Rebecca Gablé und auch eine Frau ist die nächste, die ich euch vorstellen möchte.

Sabrina Qunaj  habe ich erst im letzten Jahr kennen und lieben gelernt. Wie es dazu kam, ist eigentlich eine ganz nette Geschichte. Seit dem ich ihren Roman  „Die Tochter des letzten Königs“ entdeckt hatte, bin ich jedes Mal, wenn ich in der Stadt war, um ihn herum geschlichen und konnte mich einfach nicht entscheiden es zu kaufen. Dann kam mein Geburtstag und was lag, als Geschenk von meinem Bruder auf dem Frühstückstisch? Genau, Sabrinas Roman. Ich habe nie mit ihm darüber gesprochen, oder hinten herum einen Hinweis fallen lassen. Ich glaube wir sind miteinander verbunden, irgendwie und für was auf einer Ebene auch immer. Auf jeden Fall habe ich mich wahnsinnig darüber gefreut und das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, was vor allem auch daran lag, dass Sabrina Qunaj einen wunderschönen Schreibstil hat, der mich sehr an Rebecca Gable erinnert.

Die Tochter des letzten Königs - Sabrina Qunaj

Worum geht es? Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in Gefangenschaft. Ihr königliches Blut macht sie zu einer wertvollen Geisel, und so bringt man sie an den Englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird schließlich gegen ihren Willen an den dortigen Kommandanten, einen Feind aus ihrer Kindheit, verheiratet. Was als Zwang beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. Aber auch die walisischen Rebellen haben nicht vergessen, wer Nesta ist …

Das Blut der Rebellin: Ein Geraldines-Roman 2 - Historischer Roman von [Qunaj, Sabrina]

Der Folgeroman „Das Blut der Rebellin“ hat dann auch direkt seinen Weg in meinen Bücherschrank gefunden und wie sollte es anders sein, mich auch komplett umgehauen.

Worum geht es? Wales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen Geraldine-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an. Isabel kann fliehen und wird bald selbst zur Freiheitskämpferin. Der Sheriff hat seine Braut allerdings nicht vergessen und beauftragt den walisischen Prinzen Ralph le Walleys, sie zurückzuholen. Als die beiden sich ineinander verlieben, stehen sie plötzlich im Zentrum eines Krieges, in dem sie sich für eine Seite entscheiden müssen.

Ein kleines Fazit gleich vorweg: diese beiden Bücher sind absolut mitreißend und haben mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen

Was ich an allen drei Romanen sehr gut finde ist, dass Sabrina am Anfang ein Personenverzeichnis abgedruckt hat, in dem sie die historischen Persönlichkeiten kennzeichnet und einen kleinen Crashkurs zur Aussprache der walisischen Namen gibt. Dies hilft einem, auch während des Lesens mal eine Person nachzuschlagen und ihre Verwandtschaftsverhältnisse miteinander zu vergleichen. Generell werden Mittelalterromane ja eher aus der Sicht eines Mannes erzählt, bei „Die Tochter des letzten Königs“ und „Das Blut der Rebellin“ ist das nicht der Fall. Hier wird die Geschichte durch eine Frau gelenkt und das hat es für mich irgendwie noch viel intensiver gemacht, Nestas und Isabels Gefühle (Zufriedenheit, Liebe, Angst, Trauer, Wut, Glück …) nachzuspüren und mitzufiebern. Sie sind beide ganz wunderbar herausgearbeitete Charaktere. Beide sind auf ihre Art und Weise starke, mutige und junge Frauen, die nicht davor zurück scheuen, ihren Stolz offen zu zeigen und die trotz aller Widrigkeiten ihr Bestes geben, um den Frieden in ihr Land zu bringen. 

Das letzte Buch dieser Reihe „Der Ritter der Königin“ steht zwar auch schon in meinem Bücherregal, aber bis jetzt hat sich noch keine Gelegenheit gefunden mich ihm zu widmen. Als ich jetzt für die Semesterferien nach Hause gefahren bin, habe ich es natürlich vergessen, da meine Gedanken mal wieder bei so vielen anderen Dingen waren, nur nicht bei den Büchern meines Bücherregales. Sobald ich es gelesen habe, werde ich aber entweder eine kleine Rezension verfassen oder in „Gelesen im ..“ darüber berichten!

Worum geht es? Wales im 12. Jahrhundert: Der junge Maurice de Prendergast wird im Haushalt des Constable of Pembroke, Haupt der einflussreichen Geraldine-Sippe, zum Ritter ausgebildet. Nicht nur seine Verlobung mit einer Tochter der Familie, sondern auch die enge Freundschaft zu Richard de Clare, dem Sohn des mächtigen Earl of Pembroke, verschafft ihm bald erbitterte Feinde. Maurice geht aber als Ritter seinen Weg, macht sich an Richards Seite im englischen Bürgerkrieg verdient und spielt eine entscheidende Rolle bei der Eroberung Irlands. Doch als man eine junge Frau aus seiner Vergangenheit in den Krieg hineinzieht, wird seine Loyalität auf eine harte Probe gestellt …

Wenn ihr noch mehr über Sabrina Qunaj erfahren oder noch weitere Bücher von ihr entdecken möchtet, dann schaut einfach mal auf ihrer Internetseite vorbei. Wer sich nicht so für das Mittelalter begeistern kann wie ich, der wird vielleicht bei ihrer Fantasy-Reihe fündig.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich nicht so ganz der Fantasyleser bin. „Harry Potter“ und „Der Hobbit“  waren bis jetzt die einzigen Ausnahmen. Da ich aber Sabrina Qunaj als Schriftstellerin sehr schätze, wird sich das vielleicht jetzt ändern. Falls ich diese Idee wirklich irgendwann in die Tat umgesetzt habe, werde ich es euch natürlich sofort berichten …

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