Schon wieder ein Jahr älter ….

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber je älter ich werde, desto weniger habe ich Lust auf meinen Geburtstag. Es hat nichts mit Torschlusspanik oder dem lauten Schrillen der biologischen Uhr in meinem Kopf zu tun. Es ist einfach so, dass ich finde, dass dieser Tag genauso ist wie jeder andere. Man fühlt sich nicht anders nur weil man plötzlich ein Jahr älter ist und die große Erkenntnis was ich in meinem Leben erreichen will kommt auch nicht über Nacht. Ich finde, dass eher das ganze Jahr davor einen verändert und wie man das gestaltet ist demnach viel wichtiger. Ich kann zum Beispiel auf die Zeit zwischen meinen beiden Geburtstagen sehr positive zurück blicken. So viel schönes ist passiert, dass all das negative was 2015 mit sich gebracht hat vollständig vergessen lässt. Ich bin in so vielerlei Hinsicht gewachsen, habe Freundschaften gefestigt, die mir sehr am Herzen liegen, habe jemanden kennengelernt, mit dem ich nicht gerechnet habe (♥) und konnte endlich wieder mehr Sonnenschein in mein Leben lassen. Ich habe vor drei Jahren angefangen, immer zu meinem Geburtstag mir selber einen Brief zu schreiben, den ich dann an dem jeweils nächsten Geburtstag lese und schaue ob das, was ich mir selber gewünscht habe auch in Erfüllung gegangen ist. Die letzten Jahre waren es meistens Wünsche wie, wieder gesund zu werden, mehr Lebensfreude zu bekommen, einen Mann zu finden der mich so akzeptiert wie ich bin (mit all meinen Macken, die meistens ich selber nur sehe!) oder im Studium gut voran zu kommen. Dieses Jahr wird dieser Brief einen ganz anderen Inhalt beinhalten und das macht mich richtig glücklich und auch stolz.

Obwohl ich ja so ein Anti-Geburtstagsmensch bin, haben meine Eltern, mein Bruder und ich uns einen schönen Tag gemacht, mit ganz viel Lachen, köstlichem Kuchen, Sonnenschein, noch mehr Kuchen, schönen Gesprächen und vielen Umarmungen. Natürlich haben sie mir, obwohl ich extra gesagt hatte, dass ich mir dieses Jahr nichts wünsche, etwas geschenkt. Und was schenkt man einer Bücherverrückten am besten? Natürlich Bücher!

Die meisten dieser Büchern standen schon so unendlich lange auf meiner Wunschliste und sie jetzt endlich Abarbeiten zu können, ist ein so unfassbar gutes Gefühl! Unter anderem durfte ich mich freuen über:

Oh endlich, endlich endlich. Endlich kann ich den 8. Teil von Harry Potter lesen. Ich bin so gespannt, auch wenn die bisherigen Meinungen eher durchwachsen waren, aber wie wohl jeder in meinem Alter (*hust* wahrscheinlich auch noch etwas jünger) bin ich ein absoluter HP-Fan. Ich liebe diese Welt voller Magie und Phantasie. Ich bin so froh, dass man jetzt die Möglichkeit hat, noch einmal in diese fabulöse Welt einzutauchen!

Worum geht es? Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Das Spiel der Zeit  von Jeffrey Archer. Wieder eine Saga, die ich endlich in Angriff nehmen kann. Schon so lange schon, steht dieses Buch (genauso wie die restlichen Bücher in dieser Reihe) auf meiner Wunschliste. Endlich ist es so weit – Eine Rezension folgt sicherlich bald!

Worum geht es? England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind …

Sommer in St. Ives von Anne Sanders

Worum geht es?
Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

Ein Buchladen zum verlieben von Katarina Bivald

Worum geht es? Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher – mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Sammlung eine Buchhandlung. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: »Keine unnötigen Wörter«, »Für Freitagabende«, »Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel zu lesen – während Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt außer Büchern.

Das Gold des Meeres von Daniel Wolf  – Endlich, endlich, endlich kann ich das dritte Buch seiner Triologie rund um das kleine Städtchen Varennes-Saint-Jacques und der Familie Fleury lesen. Eine sehr gute Freundin von mir, hat es mir schon in Wien mitgegeben, aber auspacken durfte ich es erst zu meinem Geburtstag. Merci :*  Eine Rezension wird folgen und auch Daniel Wolf wird noch seinen Platz auf meinem Blog bekommen. Er ist der dritte Autor, der sich in die Reihe der „Mein Bücherregal“-Post einreihen darf.

Worum geht es? Varennes-Saint-Jacques 1260: Die Gebrüder Fleury könnten verschiedener nicht sein. Während Michel das legendäre kaufmännische Talent seines Großvaters geerbt hat und das Handelsimperium der Familie ausbaut, träumt Balian von Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihm. Nach dem Tod seines Bruders muss Balian die Geschäfte plötzlich allein führen. Es kommt, wie es kommen muss: Bald steht die Familie vor dem Ruin. Balian sieht nur noch eine Chance: Eine waghalsige Handelsfahrt soll ihn retten. Das Abenteuer führt ihn und seine Schwester Blanche bis ans Ende der bekannten Welt – und einer seiner Gefährten ist ein Mörder …

Die kleine Bäckerei am Strandweg  von Jenny Colgan

Worum geht es? Es klingt fast zu gut um wahr zu sein – Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht …

Kennt ihr eines dieser Bücher? Und wenn ja, habt ihr es schon gelesen und hat es euch gefallen? 

Ich wünsche euch allen noch einen wundervollen und traumhaften Tag. Genießt ihn, wo auch immer ihr gerade seit und sollte es vielleicht gerade in eurem Leben nicht so sonnig sein, dann ruft euch in Erinnerung, dass es morgen schon wieder ganz anders aussehen kann. In diesem Sinne, ich verkrümel mich jetzt mit einem Kaffee und einem dieser Schätzchen in den Garten und werde einfach die Zeit genießen ….

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