#Unboxing (1)

Oh weh, oh weh, ich habe es schon wieder getan …. Ich habe mir Bücher bestellt und zwar nicht zu wenig. Ich hatte schon ewig und drei Tage eine Wishlist bei reBUY und konnte mich aber nie durchringen zu bestellen. Jetzt gab es am Montag die Versandkosten geschenkt ab einem Bestellwert von 30 €. Da ich noch ein bisschen Guthaben hatte und auch noch einen 5 € Gutschein wegen meines Geburtstags, dachte ich why not? Und hab auf bestellen gedrückt. Heute ist dann das Päckchen angekommen und ich möchte euch meine Neuzugänge nicht vorenthalten.

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Ganz oben auf der Liste stand eine Autobiografie von Astrid Lindgren. Ich vergötter diese Frau, sie ist der Inbegriff meiner Kindheit und wir haben als Kinder alle ihre Bücher verschlungen. Auch heute noch wird jedes Jahr zu Weihnachten ihre Weihnachtsgeschichte der „Kinder aus Bullerbü“ vorgelesen, auch wenn wir sie alle auswendig können.

„Lasse meinte, diese Stunden am Nachmittag vor Heiligabend, wo man nur so herumsitzt und wartet und wartet, die sind es, von denen die Menschen graue Haare kriegen“. (Quelle: Die Kinder aus Bullerbü, S. 103)

Sie ist eine wundervolle Schriftstellerin und ich bin schon sehr gespannt. Die Autobiografie heißt „Das entschwundene Land“. 

Ein weiteres Buch ist „Ganze Tage im Cafe“ von Sólveig Jónsdóttir.

Worum geht es? Am liebsten verbringen die vier jungen Frauen ihre Tage im Café und ihre Nächte auf Partys und in Kneipen, denn Reykjavik im Winter ist dunkel und kalt, ihr Alltag turbulent und chaotisch. Karen, die bei ihren Großeltern lebt, trinkt zu viel und wacht immer wieder in fremden Betten auf. Hervör, nach abgebrochenem Studium, jobbt im Café und wird von ihrem Gelegenheitslover hingehalten. Mia, die von ihrem Freund verlassen wurde, sitzt seither zwischen Umzugskartons. Silja, die Ärztin, erwischt ihren Ehemann mit einem »blonden Flittchen«. (Das »blonde Flittchen« ist Karen, aber das weiß sie noch nicht.) Das Leben ist ein großes Drama, in dem auch Liam, der kleine (charmante) Engländer, und Georg, der zuverlässige, aber schüchterne Barista, eine Rolle spielen. Die tragende Rolle? (Schließlich sind es vier Männer, die vier Frauen zusammenbringen.) Ganze Tage lang erzählen sie sich von kleinen Glanzmomenten und ernsthaften Problemen, von ihrem Leben, das doch auch Lichtblicke zeigt, wenn sie mit ihrem Latte macchiato to go ihr Café wieder verlassen.
Ein erfrischender Roman über die Liebe, das Leben und die Einsicht, dass Freundschaften unter Frauen viel wichtiger sind als der Traum von der großen Liebe.

„Die Teerose“ von Jennifer Donnelly ist in meinen Warenkorb gewandert, da ich irgendwo im World Wide Web mal eine Rezension darüber gesehen habe und dort hieß es, dieses Buch wäre eines der besseren Romane um in das weite Feld der Historischenromane einzusteigen. Da mich letztens eine Freundin gefragt hatte, ob ich nicht ein Buch wüsste, das nicht allzu weit in der Vergangenheit spielt, dachte ich, ich probiere es mal aus ob ich es ihr empfehlen kann oder nicht. Und ist dieser Cover nicht einfach unglaublich? Ich bin schockverliebt ♥

Worum geht es? London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die 17-jährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muss Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen … Spannend und voller Sinnlichkeit erzählt dieser Roman die Geschichte der Fiona Finnegan und einer großen Liebe zwischen Sühne, Mut und Leidenschaft.

„Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht“ von Tasmina Perry hatte mich, wie so oft, schon länger angelächelt. Einfach weil ich schon immer mal nach New York fahren wollte und ich die Story hinter dem Buch sehr schön fand.

Worum geht es? „Ältere Dame sucht nette Begleitperson für Abenteuer in Manhattan. Reisezeit 22. bis 26. Dezember.“ Amy Parrett, der jungen New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Statt den erhofften Heiratsantrag hat sie gerade einen Laufpass erhalten und ihr wäre nichts lieber, als die Festtage bei ihrer Familie zu verbringen. Die elegante Georgia Hamilton ist zwar genau ihr Gegenteil, gewinnt die spontane Amy aber sofort lieb. Als sie im weihnachtlichen Manhattan vom gebrochenen Herzen ihrer Begleiterin erfährt, beginnt sie die eigene tragische Liebesgeschichte zu erzählen, die zurück in die prunkvolle Londoner Ballsaison des Jahres 1958 reicht. Amy begreift, dass sie helfen könnte, Georgias tiefe Wunde zu heilen.

Was haben wir denn noch hier? Aaahhh „Verzauberter April“  von Elizabeth von Armin. Habe ich durch Zufall beim herumstöbern entdeckt und dachte nur „Aaaahhh das hört sich nach einem weiteren Feel-Good-Roman an. Was für eine interessante Story“ und hab es direkt gekauft.

Worum geht es? Vier englische Damen entfliehen dem trüben Londoner Alltag und reisen gemeinsam nach Italien – eine Reise, die einige Überraschungen mit sich bringt. In einem Palazzo am Meer, zwischen Pinien und Glyzinien entdecken sie nicht nur die Verzauberungskraft des mediterranen Frühlings, sondern auch die Liebe …

Dieses gleiche Gefühl hatte ich auch bei „Das Pfirsichhaus“ von Courtney Miller Santo sowie „Zusammen kann man schöner träumen“ von Gabrielle Donnelly.

Worum geht es? Wenn das Leben dir ein verwunschenes Haus gibt, dann wirf einen Blick hinter die Fassade …

Die 30-jährige Lizzie steckt in einer handfesten Lebenskrise. Als sie erfährt, dass das Haus ihrer verstorbenen Grandma Mellie abgerissen werden soll, will sie das nicht einfach hinnehmen. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, ein paar Monate am Mississippi zu verbringen und das verwinkelte Haus zu renovieren. Dabei findet sie nicht nur zu sich selbst sondern entdeckt auch ein paar Dinge, die sie auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringen …

Worum geht es?  Bei den Atwaters geht es liebevoll und chaotisch zu. Emma bereitet ihre Hochzeit vor, Sophie bastelt an ihrer Schauspielkarriere. Nur Lulu, die Schlauste der drei Schwestern, fühlt sich irgendwie verloren. Auf dem Dachboden entdeckt sie eine Kiste mit Briefen ihrer Ur-Urgroßmutter Jo. Als die Atwater-Familie in eine schwere Krise gerät, sucht Lulu in den Briefen Trost und Rat. Kann sie darin den Weg finden, der zu ihrem Glück führt?

Okay, okay, es ist wirklich ausgeartet sehe ich gerade. Ich habe noch 4 weitere Bücher hier in der Kiste und ich frage mich gerade ernsthaft, was mich da geritten hat und wie zum Henker ich das alles mit nach Wien kriegen soll? Ich glaube in meinem Koffer werden dieses Mal nur Bücher fliegen und ich muss 10 Schichten Kleidung übereinander anziehen. Oh Gott, Alexandra, du verrücktes Huhn!

Aber weiter im Text, sonst wird dieser Blogpost nie fertig und unendlich lang. Next piece:  „Vintage Love“ von Stephanie Lehmann.

Worum geht es? New York, am Astor Place: In einen Muff eingenäht findet Amanda, Besitzerin eines Vintage- Ladens, ein Tagebuch, das dort offensichtlich jemand sicher verwahren wollte. Amanda erzählt niemandem von ihrem Fund und macht sich daran, das Tagebuch zu lesen. Sie wird tief in das Jahr 1907 und die Lebensgeschichte der 20-jährigen Olive Westcott hineingezogen. Immer mehr Parallelen entdeckt sie zwischen sich und der jungen Frau, und viele Fragen kommen auf, deren Antworten Amanda in dem geheimen Tagebuch vermutet …

„Linnéa im Garten des Malers“ Christina Björk. Oh mein Gott, schon wieder pure Kindheitserinnerungen. Ich habe dieses Buch geliebt. Ich habe Linnea geliebt und ihren tollen Onkel. Ich habe das Haus von Monet geliebt und seine Seerosen. Durch dieses Buch habe ich die Kunst entdeckt und bekomme jedes Mal Herzklopfen, wenn ich vor einem echten Monet, Picasso, Rembrandt oder Klimt stehe. Meine Tante hatte mir damals, ich glaube es ist das zweite Buch aus dieser Reihe geschenkt, aber mir hat immer dieses besser gefallen. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Vielleicht ist es die liebevolle Art, wie die Figuren gezeichnet sind, die kleinen Details am Rande und die Geschichte die einem vermittelt wird. Ich glaube es ist einfach alles zusammen und ein wirklich gelungenes Kinderbuch (wobei nicht nur für Kinder ^^).

Klar, wie hätte es auch anders sein können? Es durfte natürlich auch ein Science-Fiction Roman in mein Päckchen wandern „Der Zeitsprung“ von Robert A. Heinlein.

Worum geht es? Während eines Atomangriffs flüchtet Hugh Farnham mit seiner Familie in einen eigens für solche Zwecke konstruierten Atombunker. Als die Farnhams sich jedoch nach einiger Zeit wieder nach draußen wagen, finden sie sich nicht – wie erwartet – inmitten rauchender Trümmer wieder, sondern in einem subtropischen Paradies: Der Atomschlag hat sie zweitausend Jahre in die Zukunft katapultiert. Doch das scheinbare Idyll trügt, denn die Zukunft hält einige unangenehme Überraschungen für die Farnhams bereit …

Leider wurde kurz vorm verschicken noch „Yukon: 3000 Kilometer im Kanu durch Kanada und Alaska“ von Dirk Rohrbach storniert. Da wollte wohl auch ein anderer Kunde sich dieses Abenteuer nicht entgehen lassen.

Und wer jetzt richtig gerechnet hat, der wird festgestellt haben, dass ich ein Buch nicht genannt habe. Das hat einen guten Grund, es ist nämlich ein Geburtstagsgeschenk für eine ganz besondere Person und ich will verhindern, dass sie oder er, falls sie/er das hier liest, um ihre/seine Überraschung gebracht wird 😉

So, ich verkrümel mich jetzt in meine Bücherburg und lese. Bis irgendwann dann mal …

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