#Gelesen im … August 2016

Oh WAHSINN, schon wieder ist ein Monat rum. Schon wieder ein Monat voller Bücher, na ja, das ist ein bisschen gelogen, denn es waren wieder weniger als ich mir eigentlich erhofft hatte. Aber einige Schätzchen waren dabei, die ich euch heute vorstellen möchte.

Insgesamt gelesen habe ich diesen Monat leider nur einen kleinen Stapel Bücher. Ich hatte eigentlich mit so viel mehr geplant, aber irgendwie habe ich nie die Zeit gefunden, denn wenn man dann mal für längere Zeit daheim mal wieder einen Besuch abstattet, dann sind einfach ein paar andere Dinge wichtiger. Nichts desto trotz. Ein bisschen was habe ich ja geschafft …

1) „Die Reise der Amy Snow“ von Tracy Rees. Da ich dazu bereits eine Rezension geschrieben habe, reichen an dieser Stelle einfach zwei Worte: Absolute Leseempfehlung!

2) „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders

Sommer in St.Ives

Worum geht es? Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte ― und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

Wie fand ich es? Ich muss gestehen, dass neben der optischen Erscheinung und natürlich auch dem Klappentext ein Buch kaufe, aber manchmal eben auch, weil es sich so gut anfühlt. Ich habe vom Blanvalet-Verlag schon andere Bücher, die ebenfalls eine sehr angenehme Coverstruktur haben. Man möchte das Buch einfach gerne in die Hand nehmen. Klingt das jetzt zu weird? Auf jeden Fall hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, ein typischer Feelgood-Roman, den man im Sommer am Strand oder im Garten lesen kann. Es ist nicht so, dass ich restlos begeistert war, aber es würde das Prädikat – Kann man lesen – von mir bekommen.

 3) „Alles Liebe deine Anna“ von Jean Little. Ein All-Time-Klassiker, den ich glaube ich, bis jetzt in jedem Sommer seit dem ich dieses Buch habe (und das ist bestimmt schon 16 Jahre her!), mindestens einmal gelesen habe. Ich kann es mittlerweile auswendig. Aber ich liebe einfach die Geschichte, die Charaktere, die Beziehungen zwischen den Charakteren und die Entwicklung der Hauptperson. Ich habe in einem früheren Post schon einmal dieses Buch vorgestellt und falls ihr Interesse habt, schaut doch einfach mal dort vorbei.

4) „Ein Buchladen zum verlieben“ von Katarina Bivald

Ein weiteres Buch, dass ich zu meinem Geburtstag bekommen habe auf das ich mich schon länger gefreut habe. Ewig habe ich es in meinen Warenkorb bei reBUY hin und her geschoben, bin im Buchladen um es herum geschlichen und konnte mich trotzdem nicht entscheiden es zu kaufen. Also habe ich es mir gewünscht, dann lag es wenigstens nicht mehr in meiner Hand … Ich dachte, was kann daran schon falsch sein, immerhin verbindet es alles was ich mag. Bücher (!) und eine kleine und hoffentlich feine Liebesgeschichte.

Worum geht es? Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher – mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Sammlung eine Buchhandlung. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: »Keine unnötigen Wörter«, »Für Freitagabende«, »Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel zu lesen – während Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt außer Büchern.

Wie fand ich es? Leider, leider konnte mich die Geschichte teilweise überhaupt nicht packen und es zog sich in manchen Abschnitten wirklich ewig hin. Sara ist ein so unfassbar weltabgewandter Bücherwurm und man hätte sie wirklich viel, viel sympathischer beschreiben können. Sie ist extrem passiv, sie weiß überhaupt nicht, wie man mit Menschen umgeht und wirkt so holzig. Auch die Bewohner von „Broken Wheel“ entsprechen so krass dem Kleinstadtklischee. Keiner lässt Sara irgendetwas bezahlen, sie wird immer eingeladen, es gibt ein Kommitee das Aktionen für sie plant, wer sie wohin fahren soll, mit welchem Typen man sie verkuppel könnte etc. Eigentlich ist das wirklich süß, aber so wie es beschrieben wurde, war es eher langweilig. Allerdings muss ich gestehen, dass es einige Charaktere in der Geschichte gibt, die wirklich schön beschrieben wurden, sehr liebenswürdig und schrullig sind und mir dadurch echt ein bisschen ans Herzchen gewachsen sind. Auch das es Teilweise Kapitel gibt, die aus der Sicht der anderen Bewohner von Broken Wheel geschrieben wurden, lockert das ganze ein bisschen auf und hat mir geholfen weiter zu lesen. Ich glaube, ich hätte das Buch sonst weggelegt und nicht mehr weiter gelesen.

Ich glaube, für Leser, die es lieben, wenn eine Geschichte sehr harmonisch ohne viel Hektik geschrieben ist, ist dieser Roman genau richtig. Mir hat einfach das gewisse Extra gefehlt um zu sagen, ich empfehle dieses Buch 100 % weiter. Ich würde es selber nicht noch einmal lesen und hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich mir vielleicht auch etwas anders gewünscht, aber, hinterher ist man immer schlauer 😉

 5) „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von J.K.Rowling (in der  Schmuckausgabe)

Wie wohl jede Person in meinem Alter  sind die Bücher die mich am meisten auf meinem Weg zum Erwachsen werden begleitet und geprägt haben, wie sollte es anders sein, „Harry Potter“.  J.K.Rowling hat eine Welt erschaffen, die so real und fantastisch ist,  das man förmlich in sie hinein gezogen wird. Man wartet darauf, dass eine Eule auf dem Fensterbrett landet und einen Brief mit der geschwungenen Handschrift von Albus Dumbledor trägt.  Die Abenteuer die Harry, Hermine und Ron erleben, die Freundschaft die sie verbindet, die ganze Zauberwelt, angefangen mit dem Haus der Weasleys über die Winkelgasse und Hogwarts selbst, alles ist mit so viel Liebe und Herzblut zum Detail geschrieben. Für mich war Harry Potter auch immer eine Art Flucht vor der Realität, denn in der Zeit, in der die Bücher und auch Filme heraus kamen, war es ziemlich turbulent in meinem Leben. Ich habe auf Instagram schon von Personen gelesen, denen Harry Potter in ähnlicher Weise geholfen oder sogar das Leben gerettet hat. Das ist verrückt, dass ein Buch so eine Kraft hat. Die Worte einer einzigen Frau so viel im Leben eines Menschen verändern können. Ich glaube, ohne jetzt philosphisch oder nostalgisch zu werden, aber die Welt rund um Harry Potter wird mich mein ganzes Leben begleiten. Ich werde die Bücher immer wieder lesen, ich werde die Filme immer wieder sehen und ich werde immer wieder auf ein Klopfen am Fenster und den Brief mit der Einladung ins größte Abenteuer der Phantasie warten.

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe. Bestimmt an die 10 Mal und jedes Mal ist es so wie beim ersten Mal. Mich hat es immer schon nach dem ersten Kapitel wieder voll gepackt und ich kann erst wieder aufhören zu lesen, wenn das Buch durch ist. Ich liebe Harry Potter (wer tut das nicht?) und werde ihn immer wieder gerne lesen, egal welcher Band!

6) „Sternenfeuer: Gefährliche Lügen“ von Amy Kathleen Ryan

Worum geht es? Der Auftakt zur großen Sternensaga! Die 15-jährige Waverly gehört zu den ersten Kindern, die an Bord des Sternenschiffes Empyrean geboren wurden. Jedermann erwartet, dass sie bald ihren Freund Kieran heiraten wird, um eine Familie zu gründen und das Überleben der Menschheit auf der langen Reise zu einem fernen Planeten zu sichern. Waverly liebt Kieran sehr – aber ist sie trotzdem schon bereit, so früh diesen entscheidenden Schritt zu gehen?
Das friedliche Leben endet dramatisch, als wie aus dem Nichts das lange verschollen geglaubte Schwesterschiff angreift, die Erwachsenen tötet und alle Mädchen entführt. Während Kieran auf der schwer beschädigten Emphyrean um sein Überleben kämpft, muss Waverly viele Lichtjahre entfernt alles daransetzen, zu ihm zurückkehren zu können …

Was denke ich? Na ja, was soll ich sagen? Überhaupt nicht mein Fall. Ich weiß auch gar nicht mehr, was ich dachte, in was für eine Richtung diese Story gehen würde, als ich mir das Buch ausgeliehen habe. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich es wahrscheinlich in der Bücherei seinem Schicksal überlassen. Mit Kieran konnte ich überhaupt nicht warm werden und seinen Widersacher fand ich einfach nur unfassbar anstrengend. Die einzige, zu der man etwas Sympathie aufbauen konnte war Waverly, aber auch nicht so, dass ich sagen würde, das reißt jetzt meine ganze Meinung über dieses Buch herum. Also was ist mein Fazit? Ich würde es nicht noch einmal und höchstwahrscheinlich auch keinem empfehlen zu lesen. Ich glaube man hätte da was Tolles raus machen können, denn die Story an sich ist ziemlich cool und das sie auch noch im Weltall spielt ist ein Extrabonus (da spricht wieder die Momentane All-Weltuntergangssucht aus mir) aber so wie die Autorin es umgesetzt hat, hat es überhaupt nicht meinen Nerv getroffen.

Und jetzt habe ich zu diesem blöden (´tschuldigung) Buch doch wieder viel zu viel geschrieben. Tut mir Leid. Ich bin jetzt auch am Ende, denn mehr habe ich im August nicht geschafft zu lesen. Mein SUB ist immer noch unfassbar groß und so langsam stellt sich bei mir wirklich die Frage, wie zum Henker soll ich das alles in einen Koffer, der nicht mehr als 23 kg wiegen darf bekommen wenn es wieder nach Wien geht?

Welche Bücher habt ihr im August gelesen? Welches war euer Lieblingsbuch und warum?

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