#Mein Bücherregal – Kristin Harmel

Heute möchte ich euch eine Frau vorstellen, die mit ihrem Debüttroman mir Mitten ins Herz geschossen hat. Kristin Harmel ist eine unfassbar tolle Autorin. Sie schafft es, eine Atmosphäre zu kreieren, die einem eine absolute Gänsehaut beschert und das fast komplett durchgehend durch das ganze Buch. Eigentlich hatte ich vorgehabt nur eine Rezension zu ihrem Debüttroman zu schreiben aber dann dachte ich mir, warum ihr nicht einfach die ganze Aufmerksamkeit schenken die sie eigentlich verdient hat?

Als ich „Solange am Himmel Sterne stehen“ damals im Laden gesehen habe, war ich direkt begeistert von dem Cover und auch wie es sich in der Hand angefühlt hat. Die Gestaltung ist blanvalet wirklich sehr, sehr gut gelungen (vor allem wenn man Menschen anspricht, die wie ich, totale Verpackungsopfer sind!). Vielleicht kennt ihr das, aber manchmal hat man schon im Laden das Gefühl, wenn man das Buch in der Hand hat, dass es großartig wird, wenn man es liest. Genau das Gefühl hatte ich auch und daher musste es mit. Ich habe schon in der Straßenbahn auf dem Weg nach Hause angefangen zu lesen und war sofort total gefesselt. Den ganzen Abend habe ich nichts anderes gemacht und hätte am liebsten die Nacht weiter durchgelesen, wenn da nicht die Sache mit dem „Morgens zur Uni müssen“ gewesen wäre (und ja, wenn man gerade angefangen hat zu studieren, dann ist man auch noch so motiviert um 7:30 Uhr im Hörsaal zu sitzen ^^).

Worum geht es? Rose McKenna liebt den Abend. Wenn am Himmel über Cape Cod die ersten Sterne sichtbar werden, erinnert sie sich – an die Menschen, die sie liebte und verlor, und von denen sie nie jemandem erzählte. Doch Rose weiß, dass es bald zu spät sein wird, denn sie hat Alzheimer. Bald wird niemand mehr an das junge Paar denken, das sich einst die Liebe versprach … 1942 in Paris. Als sie ihre Enkelin Hope bittet, nach Frankreich zu reisen, ahnt diese nichts von der herzzerreißenden Geschichte, die sie dort entdecken wird – von Hoffnung, Schmerz und einer alles überwindenden Liebe …

Wie fand ich es? Dieses Buch ist eigentlich unbeschreiblich. Ich habe lauthals gelacht, geweint, Gänsehaut bekommen, vor Freude im Zimmer getanzt, geschluchzt und war am Ende einfach nur unfassbar glücklich und, na ja auf eine Art auch befriedigt. Dieses Buch war für mich eine Achterbahn der Gefühle und ich bin sie so unfassbar gerne mit gefahren. Bis jetzt habe ich danach noch nie wieder ein Buch gelesen, dass mich so tief berührt hat wie „Solange am Himmel Sterne stehen“. Eigentlich möchte ich auch gar nicht so tief ins Detail gehen, was die Story betrifft, da ich nichts von der Geschichte verraten möchte. Jeder sollte sie selbst auf sich wirken lassen und schauen was sie mit einem macht.

Die Reaktion sind wirklich total unterschiedlich. Meine Mama zum Beispiel hat genau wie ich, sehr stark mit den beiden Hauptprotagonisten mitgelebt. Hat ihre Gefühle wiedergespiegelt und ist in der Geschichte total aufgegangen. Eine Freundin von ihr, der sie das Buch zum Geburtstag geschenkt hat (gerade weil sie selber so begeistert war) fand es einfach nur langweilig und fad. Gut, das kann auch daran liegen, weil sie sonst immer nur Krimis liest, aber nachvollziehen kann ich das nicht. Um ganz gemein zu sein, klingt das für mich, als ob ihre Gefühlswelt auf einen Teelöffel passt (Danke Hermine, für diesen tollen Spruch, der den Nagel auf den Kopf trifft – Alle Harry Potter Nerds wissen jetzt bescheid ^^). Ich mein, wie kann man emotionslos bleiben, wenn die Liebe deines Lebens doch noch lebt, wo du all die Jahre gedacht hast, sie wäre bei der schrecklichsten Zeit der deutschen Geschichte ums Leben gekommen und wie romantisch ist es bitte, wenn diese große Liebe, sein ganzes Leben an dem Ort auf dich wartet, den ihr immer als euren Neuanfang auserkoren habt? Selbst jetzt, wenn ich daran denke bekomme ich wieder Gänsehaut.

Dieses Buch ist, ein RIESEN GROSSER WECKRUF an alle die nicht mehr an die große Liebe glauben. Doch Leute, es gibt sie, es gibt sie wirklich. Auch wenn das hier nur ein Buch ist, aber solche Geschichten existieren da draußen, sie passieren jeden Tag und gerade das ist ein so wunderbarer Gedanke, dass ich schon wieder total emotional werde ^^

Als ich dann gesehen hatte, dass sie ein zweites Buch heraus bringen würde, war klar, dass ich dieses Buch auch lesen muss.

Seitenanzahl: 448

Worum geht es? Die junge Kate Waithman lebt mit ihrer großen Liebe Patrick in Manhattan. Eines Morgens geht sie am Hudson River joggen, als plötzlich ein Flugzeug den Himmel durchbricht. Momente später ist das World Trade Center in Rauch gehüllt. Es ist das Gebäude, in dem Patrick arbeitet …
Dreizehn Jahre später fühlt sich Kate endlich bereit, ihr Herz wieder zu öffnen. Doch dann hat sie einen Traum, der realer scheint als alles, was sie umgibt – von dem Leben, das sie mit Patrick gehabt haben könnte. Während sie versucht, an der Vergangenheit festzuhalten, beginnt Kate zu ahnen, dass es für sie einen zweiten Weg zum Glück geben könnte …

Wie fand ich es? Harmels zweiter Roman „Über uns der Himmel hat einen ganz anderen Themenhintergrund als „Solange am Himmel Sterne stehen“ und am Anfang fand ich es ein bisschen schwer in die Geschichte herein zu kommen und mit der Protagonistin warm zu werden. Ich habe diese Geschichte ständig mit „Solange am Himmel Sterne stehen“ verglichen, was man auf keinen Fall machen sollte, denn beide sind total unterschiedlich, aber beide für sich ganz wundervoll. Am Ende hatte ich auch hier wieder Gänsehaut und Bauchkribbeln und fand es schade als die letzte Seite gelesen war.

Ich kann beide Bücher uneingeschränkt empfehlen (♥) und ich hoffe, dass noch viele weitere Romane von Kristin Harmel sich in meinen Bücherschrank verirren werden. Wer jetzt aber schon neugierig geworden ist und mehr über Kristin Harmel erfahren möchte, dem empfehle ich ihre sehr schöne Internetseite.

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