Woche 4 von 52 – Stay positiv

Diese Woche war eigentlich ziemlich gut, denn ich habe endlich eine wunderbare Freundin von mir wieder getroffen. Es ist verrückt, aber sie ist eine sehr wichtige Person in meinem Leben, denn eigentlich erst seit dem ich sie kennengelernt habe, bin ich wirklich in Wien angekommen und da habe ich immerhin schon fast 1 Jahr hier gelebt. Direkt bei unserem ersten Treffen, nach dem ich sie total spontan nach einer Exkursion (die wir zusammen hatten) gefragt habe ob wir uns treffen wollen, hatten wir eine Connection die ich immer erst gespürt habe, wenn ich mit einem Menschen viel länger befreundet bin als nur ein paar Wochen. Manchmal trifft man solche Menschen und weiß, sie sind etwas Besonderes. Man darf sie nie wieder los lassen und sie haben sofort einen großen Platz in deinem Herzen.

Allerdings hat mich die ganze Woche etwas belastet, was ich eigentlich dachte im Griff zu haben. Ich hatte bzw. habe so unglaublichen Hunger, ich könnte den ganzen Tag nur essen und wenn ich dann eine große Mahlzeit gegessen habe, spüre ich bereits nach 10 min wieder einen unfassbaren Hunger, als hätte ich erst vor 5 h das letzte Mal etwas gegessen. Klar denkt jetzt der eine oder andere, ist doch nicht schlimm, dann esse ich halt. Für mich ist das aber nicht ganz so leicht. Für mich ist das ein Kampf, weil ich mich nach jeder Mahlzeit schlecht fühle, als hätte ich versagt. In meinem Kopf sitzt immer noch diese dämliche „Diätpolizei“, die mir ständig die rote Karte zeigt und sagt, STOP, du wirst wieder auseinander gehen wie ein Hefekloß, du bist schlecht weil du isst, du bist es nicht wert geliebt zu werden. Bla bla bla. So ein Schwachsinn. Ich weiß es selber. Ich hatte es noch vor einigen Wochen richtig gut unter Kontrolle. Ich war so stolz auf mich und jetzt fühle ich mich wieder wie der letzte Verlierer. Sich aus diesem Teufelskreis zu befreien ist nicht leicht. Darüber zu schreiben ist noch schwieriger. Ich wünschte ich wäre mit meiner Entwicklung schon weiter. Ich wünschte, ich könnte mit solchen Rückschlägen leichter umgehen. Ich wünschte, ich könnte in die Zukunft sehen und schauen, wie es in drei Monaten, einem halben Jahr ist. Ich will raus aus diesem Teufelskreis. Ich will frei sein. Es hat so gut geklappt und jetzt wieder dieser emotionale Tiefpunkt.

Wie ihr seht, ist obwohl es so viel Positives gerade in meinem Leben gibt, auch einige Dunkelheit dabei. Ich bin froh, dass ich jetzt allerdings nicht mehr alleine bin mit meinen Gedanken bin, denn in meinem Umfeld wissen die meisten, wie es mir manchmal geht und heute kommt zum Glück noch eine gute Freundin von mir und wir schauen zusammen den neuen Münster Tatort. Das ist nämlich der einzige den ich mir anschaue.

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(Quelle)
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