#Filmbesprechung (Dokumentation) – 3000 Kilometer Yukon: Mit dem Kanu bis zum Beringmeer

Gerade bin ich dabei einen zweiten Teil meiner „#1000 Places you have to see before you die“ zu schreiben und darin geht es um eine Zeit in meinem Leben, auf die ich unfassbar gerne zurück blicke. Meine fast 5 Monate in Kanada und Alaska (vor allem weil ich an ein paar Orten selber war, die in der Dokumentation gezeigt werden). Als ich mich damals auf dieses Abenteuer vorbereitet habe, habe ich natürlich viel gelesen und mir unglaublich viele Dokumentationen angeschaut. Unter anderem diese hier. Eigentlich habe ich zunächst das Buch von Dirk Rohrbach, um den es in der Dokumentation geht, gelesen. Aber weil es manchmal ganz schön ist, sich einfach nur mit atemberaubenden Bilder berieseln zu lassen, stelle ich euch heute die Doku vor ^^

Worum geht es denn? Einen Sommer lang folgt Dirk Rohrbach dem Lauf dieser Lebensader, die als Bergsee beginnt, zum reißenden Fluss und schließlich zu einem breiten Strom wird. Unterwegs in seinem selbst gebauten Kanu aus Birkenrinde begegnet er Jägern, Fischern und Aussteigern, die heute nicht mehr nach Gold, aber immer noch ihr Glück suchen. Er erfährt, wie Häuptlinge und Trapper mit Elchen, Wölfen und Bären in der endlosen Einsamkeit leben. Wie die Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner ihre Traditionen zu bewahren suchen. Er erlebt eine gnadenlose, immer wieder atemberaubend majestätische Welt. Und er lernt sich selbst neu kennen auf dieser epischen Reise durch den weiten Norden Amerikas.

Ich muss gestehen, als ich das Buch gelesen und diese Dokumentation gesehen habe, war ich so verliebt. In diese Natur, diese Berge, diese Wälder, diese Flüsse, einfach in das ganze Land. Ich finde ARTE hat eine unfassbar tolle und informative Dokumentation geschaffen, die in einem, zumindest wenn man ein bisschen das Fernweh-Gen in sich trägt, absolute Lust auf Abenteuer, neue Länder und Entdeckungen macht.

Auf Youtube gibt es die Dokumentation in 5 Teilen und nur um euer Interesse zu wecken, habe ich direkt mal den ersten Teil hier eingefügt.

Dirk Rohrbach macht vielleicht ein bisschen den Eindruck, ein absoluter Draufgänger zu sein und vielleicht wirkt er etwas unsympathisch am Anfang, aber hey, es kann nicht jeder ein Prinz Charming sein und seine ruhige Art, Dinge zu erklären und die Welt um sich herum zu beschreiben, machen den Eindruck, zumindest in meinen Augen, ziemlich schnell wieder wett. Außerdem finde ich, das alleine die Natur- und Tieraufnahmen das wirklich ausschlaggebende an sämtlichen Dokumentation sind, die ich über Kanada (das trifft übrigens auf sämtliche Länderdokumentation zu!) gesehen habe. Natürlich hat er den Fluss nicht ganz alleine befahren, natürlich war die ganze Zeit ein Filmteam dabei, aber das ist nun wirklich kein wirklicher Kritikpunkt für mich. Ich mein, er ist sicherlich kein Naturfilmer und um diese atemberaubenden Aufnahmen zu machen, braucht man erfahrene Leute. Was ich wirklich gut finde ist, dass er dieses Abenteuer auf ganz klassische Weise angeht. Er fährt mit einem selbstgebauten Kanu aus Birkenrinde und nimmt damit auch viele Probleme in Kauf, die sich im Laufe der Dokumentation auch einstellen (Wasser dringt ein etc.).

Ich kann jedem, der hin und wieder mit chronischem Fernweh geplagt wird, diese Dokumentation empfehlen. Vor allem, wenn ihr interessiert seit an Kanada, seine Natur, seine Ureinwohner, seine Tierwelt. Diese Dokumentation ist für mich an machen Tagen wie Medizin, denn sie beruhigt mich, und stillt meine Sehnsucht nach der Unendlichkeit dieses Landes. Aber mehr dazu in meinem zweiten Teil „#1000 Places you have to see before you die“, der hoffentlich bald fertig ist (ich werde ihn dann hier verlinken). Aber manchmal, vielleicht kennt ihr dass, wollen einem einfach nicht die richtigen Worte einfallen um das, was man erlebt hat, perfekt beschreiben zu können. Vielleicht bin ich da sehr perfektionistisch. Also seit nachsichtig mit mir ^^

Jetzt wünsche ich euch erstmal ganz viel Spaß beim träumen und Phantasie-vereisen.

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