Woche 7 von 52 – Etwas neues von der Krankenfront

Diese Woche stand noch ganz im Zeichen, sich erholen, wieder ganz gesund werden. Ich muss gestehen, dass ich mich teilweise ein bisschen schlecht gefühlt habe, nur im Bett zu liegen, nichts zu tun außer zu schlafen, zu essen, zu trinken und natürlich zu lesen. Na ja und Netflix habe ich auch wieder für mich entdeckt. Ich habe „Orphan Black“ gesuchtet. Kennt ihr dass, wenn ihr eine neue Serie anfangt, von der euch die ganze Zeit so sehr vorgeschwärmt wurde, dass ihr mit ziemlich hohen Erwartungen an die ganze Sache geht und dann haut euch diese einfach mal total um? So ging es mir. Ich weiß nicht ob ihr die Serie „Sense 8“ kennt, falls nicht, schaut sie euch an!! Auch wenn ihr denkt, es macht alles überhaupt keinen Sinn, tut es auch erst mal nicht, aber WAHNSINN. Ich habe noch nie eine so gute Serie gesehen. Wirklich. Auf jeden Fall, „Orphan Black“ geht ein bisschen in die Richtung. Alles ist total verwirrend, macht keinen Sinn und man denkt nur „Schei**e was geht denn da ab?“ und wenn das passiert, dann ist man gefangen und kann nicht mehr aufhören. Aber um meine kurzzeitige Seriensucht soll es jetzt nicht gehen.

In dieser Woche habe ich zwei Mal wunderbar lieben Besuch bekommen und gestern war ich bei zwei meiner Freundinnen, die ich seit dem Sommer nicht mehr gesehen hatte, daheim und wir haben ewig geredet, gelacht und es tat einfach gut. Es tat gut, sie zu sehen, raus zu kommen. Danach haben mein Freund und ich noch lecker in unserem lieblings veganem Burgerladen hier in Wien diniert (für alle, das ist ein dicker, fetter Tip, wenn ihr mal in Wien seit! Swing Kitchen – super, super lecker!) und waren noch ein bisschen bummeln, bis er wieder arbeiten musste. Danach habe ich gemerkt, okay, die Krankheit liegt mir immer noch etwas in den Knochen und mein Bett hat unendlich laut gerufen. Dementsprechend habe ich diesen Sonntag noch im Bett verbracht, denn ab morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens. Es warten einige Dinge, die erledigt werden wollen und auch die Uni ruft ziemlich laut meinen Namen.

Ich glaube aber, dass diese Woche Ruhe gut für mich war. Man macht das doch eigentlich viel zu selten. Sich einmal eine Woche heraus nehmen. Nur Zeit für sich einplanen. Ich weiß, ich als Studentin habe jetzt noch gut reden. Spätestens, wenn ich im Arbeitsleben stehe, wird es damit vorbei sein. Da plant man seine Urlaubstage gewissenhaft, denn jeder Tag ist kostbar wie Wasser in der Wüste.

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