Veränderung tut gut – eine haarige Angelegenheit

Okay, ich glaube jede Frau da draußen kennt das. Irgendwann ist es soweit, dass man seine bisherige Frisur nicht mehr sehen kann, obwohl alle um einen herum sagen „Nein, lass das so, das sieht so gut aus“ … Ich habe jetzt seit knapp, wann habe ich mir die Haare abgeschnitten? Ich glaube es war im Herbst 2012, nachdem ich 5 Wochen auf einer Alm in Österreich gearbeitet hatte, ohne Conditioner und anderen Beautyprodukten, die meine Haare schön geschmeidig und gesund gehalten haben. Die Spitzen waren ultra dünn, gebrochen und alles in allem sah mein Kopfputz einfach nur grausig aus. Meine Friseurin hat dann gemeint, warum probierst du nicht mal etwas neues aus und das tat ich. Ich habe sie wirklich sehr kurz geschnitten (so mit Site-Cut und allem pipapo)! Das war ein ziemlich großer Schritt für mich, aber dann irgendwie auch wieder nicht, weil ich nie wirklich an meinen Haaren gehangen habe, wie anderen Mädchen, denen es schon das Herz bricht, wenn nur 1 cm ihrer Mähne abgeschnitten werden muss. Also laufe ich jetzt schon seit 4 Jahren mit mehr oder weniger kurzen Haaren durch die Gegend. Mir gefällt dieser Schnitt, keine Frage. Ich finde das es mir wirklich sehr gut steht aber irgendwie hätte ich auch mal wieder längere Haare. So Schulterlang, das fände ich wirklich schön. Das man auch einfach mal einen Dutt oder Pferdeschwanz machen könnte.

Seit etwas mehr als zwei Monaten lasse ich jetzt meinen alten Schnitt heraus wachsen und ihr glaubt es nicht, aber in der Zeit habe ich meinen Plan schon mehr als einmal verflucht. Was gibt es bitte schlimmeres, als die Zeit zwischen dem Übergang von einer ansehnlichen Kurzhaarfrisur hin zu einer Länge, wo man sagt „Okay, du siehst nicht mehr aus, wie jemand, der in die Steckdose gefasst und von einem Tornado überrollt wurde“. Wie sehr ich diese Zeitspanne hasse. Ich könnte mir meine Haare raufen, wenn sie denn dann wieder schön fallen würden, aber nein, sie stehen zu allen Seiten ab und mein Wirbel am Hinterkopf feiert mal wieder seine eigenen Party. Ich bin nicht eingeladen, denn er ist bockig. Was auch bedeutet, dass ich ihn nach der Party nicht zur Vernunft bekomme. Denn dann hat er einen Kater und ist erst recht nörgelig.

Ungefähr so wie auf diesen Bildern (1, 23) würde ich mir meine neue Frisur wünschen. Nur der Liebe Gott weiß, wie lange meine Haare brauchen werden um dort hin zu kommen und ob ich es überhaupt schaffe so lange durchzuhalten aber auf jeden Fall, werde ich euch auf dem laufenden halten, wie es so voran geht und ob ich mich nicht doch irgendwann wieder dazu entschließe sie mir abzuschneiden wenn es mir zu bunt wird. Aber ich will es eigentlich wirklich durchhalten. Egal wie schrecklich es in den nächsten Monaten ausschaut. Wenigstens ist jetzt wieder Mützenzeit, was bedeutet, dass ich, wenn es wirklich mal zu arg sein sollte, meine Haare einfach verstecken kann. Ich mein es sind nur Haare. Wenn ich nach all den Monaten dann merke, okay, lange Haare sind doch nicht das wahre, dann wird halt, Schnip-Schnap, wieder kurzer Prozess gemacht ^^

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6 thoughts on “Veränderung tut gut – eine haarige Angelegenheit

  1. Ach, die Haare….. 😉 ich kenne das Problem natürlich auch nur zu gut. Ich habe in meinem Leben ein paar Mal versucht, kurze Haare zu tragen, und es jedesmal nach der ersten Euphorie bereut. Bin jetzt schon wieder in der blöden Übergangsphase.
    Wie ist bei dir der Stand der Dinge inzwischen?
    Viele Grüße 🙋 Bettina

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    1. Hi, tut mir Leid, dass ich dir erst jetzt Antworte … Aber ich war die ganzen letzten Tage im absoluten Umzugsstress und Internet hatten wir auch keines.
      Also im Moment sehen sie einfach nur aus wie ein Nest xD Ich schaue schon kaum mehr in den Spiegel, weil es mich sonst nur packen und ich zum Friseur rennen würde. Aber ich will durchhalten, wir schaffen das 😉
      Liebe Grüße, Alexandra

      Gefällt 1 Person

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