#Gelesen im … November 2016

Ich bin eine Nudel. Gerade schaue ich, was so der eine oder andere Blogger in die weite Welt des Internets entsannt hat und da fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Moment, es ist ja schon Dezember. Das heißt, der „Gelesen im … November-Post“ ist fällig ^^ Also hier ist er und außerdem in einem etwas anderen Gewand. Diesen Monat möchte ich nämlich meinen Rückblick etwas anders gestalten und etwas neues probieren. Ich habe vor, die gelesenen Bücher in 2. Kategorien einzuteilen. Das heißt, 1. Hat mir unglaublich gut gefallen und 2. Hat mich doch nicht so überzeugt. Meine Gedanken und zu wirklich schönen Büchern auch ausführliche Rezensionen wird es bei den Monatsrückblicken auch weiterhin geben.

1. Hat mir unglaublich gut gefallen

1) „Madame Rosella und die Liebe“ von Tuna Kiremitci – eine ausführliche Rezension findet ihr hier.

2) „Sehnsucht ist ein Notfall“ von Sabine Heinrich

3) „Die Höhle des gelben Hundes“ von Byambasuren Davaa und Lisa Reisch

Worum geht es? Auch in ihrem ersten Buch bringt uns Byambasuren Davaa gemeinsam mit Lisa Reisch den faszinierend fremden Alltag der letzten nomadisch lebenden Mongolen nahe, wie sie ihn selbst in ihrer Kindheit noch kennengelernt hat: Sie erzählt vom freien Leben in der Steppe, von der sechsjährigen Nansaa, die zum erstenmal gegen ihren Vater rebelliert, als sie einen streunenden Hund zu sich nimmt – und von den Gefahren, denen sie ihre Familie dadurch aussetzt. Voller Poesie und dokumentarischer Präzision eröffnet dieses Buch Dimensionen, die weit über den Film hinausgehen. Eindrucksvoll zeigen Davaa und Reisch das Miteinander der Generationen in einer Jurte, die unerhört reichen Traditionen ihrer Landsleute und ihre alles bestimmende Achtung vor der Natur.

Wir fand ich es? Ich fand schon „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ ganz bezaubernd und berührend und schon vor einigen Jahren hatte ich den Film zu diesem Buch gesehen und war wieder ganz geflasht. Als ich jetzt vor einigen Wochen angefangen habe mit einer Freundin über mögliche zukünftige Reiterurlaube zu träumen, kam mir wieder mein Abenteuer in der Monoglei in den Sinn. Dieses Buch hat mich berührt und ich war sofort wieder im Land der Freiheit, der klaren Luft, den heißen Tagen und klirrend kalten Nächten, den Wölfen die nachts um unsere Zelte gestreift sind, den grünen Hügeln und weißen Yurten mit seinen wunderbaren und unendlich freundlichen Bewohnern. Jeder der gerne reist, gerne Freiheit spüren möchte, dem empfehle ich dieses Buch. Es schenkt einem eine Reise in die Mongolei, nur mit deiner bloßen Phantasie.

4) „Die Holunderschwestern“ von Teresa Simon – eine ausführliche Rezension zu, in diesem Fall, dem Hörbuch könnt ihr hier finden.

       

2. Hat mich doch nicht so überzeugt

1) „Not that kind of girl – Was ich im Leben so gelernt habe“ von Lena Dunham

Worum geht es? Das Kultbuch von Lena Dunham, Erfinderin und Star der Fernsehserie ›GIRLS‹: In ›Not That Kind of Girl. Was ich im Leben so gelernt habe‹ erzählt sie hemmungslos persönlich, angstfrei und komisch aus ihrem Leben: von seltsamen Jungs, Kondomen in Zimmerpalmen und davon, dass es nicht immer traumhaft ist, den eigenen Traum zu leben. Sie schreibt über die Taxifahrer in New York und das Schicksal von Fußgängern in Los Angeles, über plötzliches Verliebtsein, Zwangsstörungen und fehlgeschlagene Diäten und darüber, wie es ist, in einem Raum voller Lampen und alter Männer eine Sexszene zu drehen. Krisengeschüttelt, heiter, absolut im Jetzt: Lena Dunham bringt das Lebensgefühl einer neuen Generation Frauen auf den Punkt.

Wie fand ich es? Am Anfang, hat mich Lena´s Stil sehr angesprochen, aber irgendwann hat mich diese Art genervt und auch nicht mehr wirklich gefesselt. Ich finde, dass sie so unbeholfen schreibt und alles erscheint unter einer Glocke aus Unbeholfenheit. Meiner Meinung nach, vermittelt das gesamte Buch, von vorne bis hinten, die imaginären Probleme eines weißen Mittelstandsmädchen, das alles hat. Sie braucht die Dramen in ihrem Leben wie die Luft zum atmen, aber irgendwie auch, um sich besonders zu fühlen und in der Gesellschaft auf irgendeine mir unbegreifliche Art und Weise angehimmelt zu werden. Eigentlich ist es schade, dass dieses Buch erst wirklich gut anfängt, dann immer strukturloser, grauenhaft langweilig und banaler wurde. Teilweise hatte ich das Gefühl, die Gedanken, zusammen gefasst in einem Tagebuch einer 13-jährigen zu lesen. Wirklich ziemlich enttäuschend!

 

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