#Neuzugänge – April 2017

Diesen Monat habe ich wieder ein kleines bisschen zugeschlagen, aber die meister dieser Bücher habe ich aus zweiter Hand gekauft (und damit wesentlich billiger) oder als Mängelexemplar. Außerdem wird euch auffallen, das es dieses Mal wirklich, wirklich sehr Thriller-lastig ist. Na ja, ich habe halt ein neues Lieblingsgenre gefunden, da kann man halt nichts machen xD

1) „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ von Gillian Flynn (Preis: 9,99 € / Seiten: 592 / Verlag: Fischer Taschenbuch)

2) „28 Tage lang“ von David Safier  (Preis: 9,99 € / Seiten: 416 / Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag)

Letztes Jahr hatte meine Tante mir schon von diesem Buch erzählt. Seitdem steht es auf meiner Wunschliste, denn wie ihr mittlerweile vielleicht wisst, ist die gesamte Thematik des zweiten Weltkriegs für mich von sehr großem Interesse. Da ich David Safier eher aus der etwas lustigeren Ecke der weiten Welt der Romane kannte (z.B. „Jesus liebt mich“) war ich erst ein wenig skeptisch. Mittlerweile habe ich aber schon fast die Hälfte durch und muss sagen, dass ich mehr als angenehm überrascht bin. Es ist einfühlsam und dramatisch erzählt. Es fesselt und lässt einen kaum los. Man fühlt, leidet und erlebt mit Mira. 28 Tage lang oder ein ganzes Leben.

Worum geht es? Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang.
28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
28 Tage, um eine Legende zu werden.

3) „Kind, versprich mir, dass du dich erschießt“ von Florian Huber (Preis: 11,99 € / Seiten: 304 / Verlag: Piper Taschenbuch)

Worum geht es? Monatelang brandete 1945 eine Selbstmordwelle durch Deutschland, die Tausende – Frauen, Männer und Kinder – in den Untergang riss. In welchen Abgrund hatten die Menschen geblickt, dass sie angesichts der Befreiung vom Dritten Reich nur im Tod einen Ausweg sahen? Aus der Sicht derer, die das unfassbare Geschehen selbst miterlebt haben, erzählt der Historiker Florian Huber von dem größten Massenselbstmord der deutschen Geschichte und seiner Verdrängung durch die Überlebenden – ein fesselnder Blick auf die Gefühle der kleinen Leute, die in ihren Untergang marschierten.

4) „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson (Preis: 13 € / Seiten: 272 / Verlag: Pinguin Verlag)

Worum geht es? Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

5) „Saving Grace“  von B.A. Paris (Preis: 9,99 € / Seiten:  352 / Verlag: Blanvalet)

Worum geht es? Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …

6) „Ohne jeden Zweifel“ von Tom Rob Smith (Preis: 9,99 € / Seiten: 400  Verlag: Goldmann Verlag)

Worum geht es? Für Daniel ist die Nachricht ein Schock: Seine Mutter, die seit Kurzem mit ihrem Mann in Schweden lebt, wurde in die Psychiatrie eingeliefert. Tilde leide unter Wahnvorstellungen, behauptet Daniels Vater. Doch Tilde selbst, die aus Schweden zu ihrem Sohn nach London flieht, erzählt eine ganz andere Geschichte. Eine von vertuschten Verbrechen in einer eingeschworenen kleinen Gemeinschaft und vom Verschwinden einer jungen Frau. Doch niemand will ihr glauben. Nun ist Daniel ihre letzte Hoffnung.

7) „Sag, dass du mich liebst“ von Joy Fielding (Preis: 9,99 € / Seiten: 448 / Verlag: Goldmann Verlag)

Worum geht es? Als erfolgreiche Privatermittlerin in Miami ist es Bailey Carpenter gewohnt, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von einem Unbekannten brutal überfallen wird. Von nun an quälen Bailey Panikattacken und Albträume, sie ist besessen von dem Gedanken, verfolgt zu werden. Und dann bemerkt sie, dass ein Nachbar im Hochhaus gegenüber sie beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er scheint ein makabres Spiel mit ihr zu treiben. Doch niemand will ihr glauben – selbst dann nicht, als der Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht …

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