Gelesen zwischen den Jahren 2018-2019

Ich habe mich schon ziemlich lange hier auf meinem Blog nicht mehr zu Wort gemeldet. Das hat unterschiedliche Gründe, vor allem weil für mich im Moment beruflich alles irgendwie nicht im Gleichgewicht ist und ich nicht weiß, was in den nächsten Monaten noch passieren wird. Es ist gerade alles ziemlich wackelig. Das macht mir Angst und lähmt mich auch oft, selbst dann wenn ich diese Ängst eigentlich nicht zulassen möchte.

Nichtsdestotrotz habe ich zwischen den Jahren ein bisschen gelesen und daran möchte ich euch teilhaben lassen.

1) „Bird Box“ von Josh Malerman

320 Seiten / 9,99 € Taschenbuch / Blanvalet Taschenbuch Verlag

Um dieses Buch bzw. den Film wird ja im Moment ein unglaubliches Gewese gemacht und ich muss ehrlich gestehen, ich würde den Film nur schauen wegen Sandra Bullock. Aber das habe ich noch nicht und nach dem lesen des Buches bin ich mir auch nicht mehr sicher ob ich das überhaupt noch möchte. Continue reading „Gelesen zwischen den Jahren 2018-2019“

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#Rezension – Die Welt ist ein schöner Ort

Endlich schaffe ich es, euch die Rezension von diesem außergewöhnlichen Buch hochzuladen. Ich habe es freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen und wie immer der Disclaimer – dies beeinflusst in keinster Weise meine Meinung.

Autorin: Deborah Ziegler

Preis: 10 € (Taschenbuch)

Seitenanzahl: 448

Verlag: Goldmann Verlag

Leseprobe: „Die Welt ist ein schöner Ort – Leseprobe

Worum geht es? Am Silvesterabend des Jahres 2013 wird die 29-jährige Brittany Maynard wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz darauf erfährt sie, dass ein Hirntumor in ihrem Kopf wütet und sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Für Brittany steht fest: Sie wird nicht warten, bis der Tumor sie ihres Wesens beraubt und ihr ein qualvolles Ende bereitet. Sie ist entschlossen, gegen das bestehende Gesetz in Kalifornien den Zeitpunkt ihres Todes selbst zu bestimmen. Es beginnt ein zäher Kampf, doch sie findet einen Weg: Elf Monate nach der Diagnose nimmt sie ein todbringendes Medikament zu sich und stirbt in Oregon, umringt von Familie und Freunden. In ihrem Buch erzählt Brittanys Mutter vom unglaublichen Mut ihrer Tochter – und ihrem beispiellosen Einsatz für einen würdevollen Tod.

Wie fand ich es? Mich hat das Buch sehr bewegt. Vor allem Deborah hat mich unglaublich umgehauen. Sie ist eine sehr starke Frau, die das Schicksal ihrer Tochter annimmt, auch wenn das viele Tränen, Angst und unendliche Trauer bedeutet. Das sie den Wunsch ihrer Tochter mit trägt, selbst bestimmen zu dürfen wann sie stirbt, finde ich bemerkenswert, mutig und großartig. Brittany ist nach der Diagnose ein recht schwieriger Mensch. Sicherlich trägt neben der Diagnose auch der Hirntumor an sich, seine Auswirkung auf das Gehirn, auf Verbindungen und Reizübertragungen zu ihrem teilweise unglaublich gemeinem und schrecklichen Verhalten bei. Mir tat Deborah so Leid an vielen Stellen. Ich finde es nach wie vor beachtlich, das sie auch diese Wesenszüge ihrer Tochter schonungslos schildert. Ich finde, dass wir uns, selbst in einem jungen Alter, schon Gedanken darüber machen sollten, wie wir sterben möchten. Denn es kann immer etwas passieren, das Leben ist nicht planbar sondern passiert. Wir alle haben Vorstellungen davon, wie wir am liebsten sterben würden (alt und grau, beim Mittagsschlaf ganz sanft etc.), aber wenn irgendetwas passieren sollte, sei es bei einem Unfall und wir im Koma liegen, dann können wir nicht mitbestimmen, wie dieses Ende aussehen soll. In Deutschland ist die freie Entscheidung für einen Todeszeitpunkt immer noch illegal. Diese „Töten auf Verlangen“ (Quelle: Wikipedia) ist weltweit nur in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und eben dem US-Bundesstaat Oregon gestattet. Ich finde das traurig, weil wenn ein Mensch weiß, so wie im Fall von Brittany, das sein Ende nah ist und das dieses Ende schrecklich und schmerzhaft sein wird, warum sollte diese Person nicht entscheiden dürfen, wann sie gehen möchte. Nicht nur für sich, sondern auch für die Angehörigen. 

 

Gelesen im … Oktober 2018

Diesen Monat war ich mit meiner aller liebsten Mama für eine Woche auf der wunderbaren Nordseeinsel Spiekeroog. Wir sind viel spazieren gegangen, haben viel geredet und natürlich auch viel gelesen: 4 Bücher, mit 1 731 Seiten ♥

1) „Der Zauber zwischen den Seiten“ von Christina Caboni

Blanvalet Taschenbuch Verlag/ 9,99 € (Taschenbuch) / 352 Seiten / „Der Zauber zwischen den Zeilen – Leseprobe

Worum geht es? Seit sie denken kann, ist Sofia von Büchern fasziniert. Sie liebt das Rascheln der Seiten, den Geruch des Papiers und vor allem die darin beschriebenen Welten. Schon immer haben sie der schüchternen Frau geholfen, der Realität zu entkommen. Als sie eines Tages in einem Antiquariat ein altes Buch kauft, findet sie darin enthaltene Manuskripte und Briefe einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben soll. Sofia und Clarice scheinen viel gemeinsam zu haben, und Sofia spürt eine Verbindung zu ihr. Um mehr über sie zu erfahren, reist Sofia quer durch Europa. Dabei stößt sie nicht nur auf eine unglaubliche Liebesgeschichte, sondern findet endlich auch ihr eigenes Glück … Continue reading „Gelesen im … Oktober 2018“

Gelesen im … September 2018

Diesen Monat wollte ich endlich mal meinen SUB abarbeiten der sich gebildet hat, weil ich immer wieder tolle Bilder beim Bloggerportal gesehen habe und mir natürlich bestellen musste ….. Da hat sich ein bisschen was angesammelt. Also falls ein Buch dabei ist, dass nicht vom Bloggerportal kommt, werde ich es dazu schreiben. Und wie immer, auch wenn ich die Bücher zugeschickt bekommen habe, beeinflusst das ganz und gar nicht meine Meinung.

Also, gelesen habe ich 5 Bücher mit 2352 Seiten gelesen. Continue reading „Gelesen im … September 2018“

#Rezension – Was das Herz nie vergisst

Was das Herz nie vergisst

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung.

Autorin: Kelly Rimmer

Seitenanzahl: 384

Verlag: Blanalet Verlag

Preis: 15,00 € (Taschenbuch) / 15,50 € (Taschenbuch – Österreich)

Leseprobe: „Was das Herz nie vergisst – Leseprobe

Was das Herz nie vergisst Continue reading „#Rezension – Was das Herz nie vergisst“

#Rezension – Und im Wienerwald stehen immer noch die Bäume

Und im Wienerwald stehen immer noch die Bäume

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das in keinster Weise.

Autorin: Elisabeth Asbrink

Seitenanzahl: 416

Preis: 10,99 € (Taschenbuch)

Verlag: btb – Verlag 

Leseprobe: „Und im Wienerwald stehen immer noch die Bäume – Leseprobe

Und im Wienerwald stehen noch immer die BäumeWorum geht es? An einem kalten Morgen im Februar 1939: Am Wiener Ostbahnhof verabschieden Elise und Josef Ullmann ihren 13-jährigen Sohn Otto. Mit etwa hundert anderen Kindern besteigt er einen Zug, der ihn wegbringt von Angst und Verfolgung. In die Freiheit, nach Schweden. Otto landet auf dem Hof des Mannes, der mit 17 Jahren die Firma IKEA gründet und der damals Mitglied der schwedischen Nazipartei ist – und dennoch verbinden ihn und Otto eine enge, Jahre währende Freundschaft. Anhand von 500 im Nachlass von Otto Ullmann gefundenen Briefen, die seine Eltern ihm zwischen 1939 und 1944 aus Wien und zuletzt Theresienstadt fast täglich schrieben, entfaltet Åsbrink das Schicksal dieser jüdischen Familie und rettet gleichzeitig eine einzigartige Geschichte vor dem Vergessen. Continue reading „#Rezension – Und im Wienerwald stehen immer noch die Bäume“

#Rezension – Der zauberhafte Trödelladen

Der zauberhafte Trödelladen

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst dies aber in keinster Weise.

Autorin: Manuela Inusa

Seiten: 336

Verlag: Blanvalet Verlag

Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

Leseprobe: „Der zauberhafte Trödelladen – Leseprobe

Der zauberhafte TrödelladenWorum geht es? Ruby verkauft in ihrem kleinen Antiquitätenladen Trödel aus aller Welt, den sie mit liebevoller Sorgfalt restauriert. Auch wenn sie insgeheim von einem Buchladen träumt, liebt sie die Arbeit in Ruby’s Antiques, das sie von ihrer Mutter übernommen hat, und verliert sich oft in der Vergangenheit der Stücke. Und ein Leben ohne ihre Freundinnen aus der Valerie Lane kann sie sich sowieso nicht mehr vorstellen! Diese sind in diesem Frühling noch stärker für Ruby da, denn nicht nur das mit der Liebe gestaltet sich schwieriger als gedacht, sondern auch Rubys eigene Vergangenheit holt sie ein – und wird die eine oder andere Überraschung bereithalten …

Mein Fazit: Ich selber hatte vor einigen Monaten das erste Buch der Autorin in einem Secondhand-Buchladen hier in Wien gefunden. Ich fand das Cover wunderschön, genauso wie das dieses Buches, und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Man hat den großen Wunsch einfach durch den Buchdeckel zu spazieren, durch diese wunderschöne grüne Tür zu treten und in all den Schätzen abzutauchen. Ich muss sagen, ich hatte mich ein bisschen durch den ersten Teil gekämpft, weil ich es einfach so langatmig an manchen Stellen gefunden hatte. Ich hatte gehofft, dies würde sich ändern, vor allem weil ich Ruby schon im vorangegangen Roman sehr sympatisch und spannend fand. Gerade weil sie so unscheinbar wirkte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Sie führt den Laden ihrer Mutter weiter, mit viel Herzblut, doch leider läuft der Laden einfach nicht so gut und sie muss sich etwas einfallen lassen. Sie verändert das Sortiment von Grund auf und mit jeder Altlast die sie loswird, wird Ruby auch ein bisschen leichter ums Herz und sie wird von Tag zu Tag glücklicher. Sie weiß unglaublich viel über die Valerie Lane und ihre Namensgeberin und in diesem Buch endlich erfährt man, warum das so ist. Und diese Auflösung ist wirklich wunderschön.

Alles in allem ein solider und lesenswerter Roman!