#Rezension (Hörbuch) – Die Holunderschwestern

Die Holunderschwestern (ungekürzte Ausgabe)

Autorin: Teresa Simon

Preis: 9,99 €

Hördauer: 12 Stunden und 40 Minuten / Seitenanzahl: 512

Verlag: HEYNE

Leseprobe: „Die Holunderschwestern“

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#Rezension – „Mich hat Auschwitz nie verlassen“

„Mich hat Auschwitz nie verlassen “ – Überlebende des Konzentrationslager berichten

Autoren: Susanne Beyer und Martin Doerry (HG.)

Preis: 29,99 € (Gebundene Ausgabe)

Seitenanzahl: 288

Verlag: SPIEGEL Buchverlag / DVA

Leseprobe: „Mich hat Auschwitz nie verlassen“

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#whattoread? – 2. Weltkrieg

Sicherlich stimmen die meisten mit mir überein, dass ein so schwieriges und sensibles Thema wie der 2. Weltkrieg sehr viel Feingefühl von seinen AutorenInnen abverlangt. Ich glaube das dies vor allem auf Romane und Erzählungen zutrifft. Hier besteht die Aufgabe, den Leser an die tatsächlichen Geschehnisse heranzuführen, ihm ein Gefühl für die damalige Situation und Ängste der Menschen zu geben und in einer bestimmten Art und Weise ihn vielleicht auch zum Ende eine gewisse moralische Verantwortung zu vermitteln. Man bekommt als Leser das Gefühl, Teil der Geschichte zu werden, ganz besonders dann, wenn es sich bei dem gelesenen Buch um einen Zeitzeugenbericht handelt. Ich persönlich habe immer mal wieder Phasen, in denen ich mich unglaublich in das Thema 2. Weltkrieg hineinlesen kann, vielleicht auch muss. Ich weiß es nicht. Ich lese dann alles, was ich finden kann, egal wie schrecklich und grausam es ist, wo man merkt, wie schwer aber auch befreiend es für die Person gewesen sein muss dieses Buch zu schreiben, alte Wunden aufzureißen. Viele verschiedene Gefühle entstehen dann in mir. Angefangen bei Wut, Trauer über Hass und Schuld. Ich denke, dass es nicht ausbleibt, dass man, vor allem als Deutscher, eine gewisse Schuld empfindet, ganz einfach, weil durch uns (bzw. unsere Vorfahren) so großes Unglück über Millionen von Menschen gebracht wurde. Und das nur, weil diese einen anderen Glauben hatten, eine andere politische Einstellung oder eine Krankheit hatten, die es in den Augen der Nationalsozialisten galt „auszumerzen“. Im Grunde würde man annehmen, die Menschen hätten aus diesen schrecklichen Ereignissen gelernt, aber das was im Moment auf unserem Planeten passiert lässt mich immer wieder mit dem Kopf schütteln. Es ist unfassbar, das es Menschen gibt, die anscheinend einfach NICHTS aus der Vergangenheit gelernt haben, die ihre Ideologien mit Gewalt durchsetzten wollen, die Unschuldige abschlachten, zur Flucht zwingen, ohne erkennbaren oder plausiblen Grund verhaften und foltern. Und wenn diese Menschen dann, völlig mit ihren Kräften am Ende zu uns gelangen stehen sie vor verschlossenen Türen und ihnen weht ein rauer Wind um die Nase, obwohl wir doch wissen, was es heißt auf der Flucht zu sein, unterdrückt zu werden und ständig in der Angst zu leben von seinen Nachbarn ausspioniert, verraten und verhaftet zu werden. Ich verstehe die Ängste, vor allem mit Hinblick auf die Anschläge in Frankreich und jetzt auch in München, aber das sind einige wenige Radikalisierte. Die Mehrheit der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder, die niemals freiwillig ihre Heimat verlassen hätten. Die genau wie wir einfach nur in Frieden leben möchte, mit der Gewissheit, dass sie am Morgen die Augen aufschlagen können und noch leben, das ihre Kinder eine gute Schulausbildung bekommen und es ihnen eines Tages vielleicht besser geht als ihren Eltern. All diese Menschen unter Generalverdacht zu stellen ist rassistisch und falsch! „#whattoread? – 2. Weltkrieg“ weiterlesen

#Rezension -Die Bücherdiebin

Die Bücherdiebin

Autor: Markus Zusak

Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

Seitenzahl: 588

Verlag: Blanvalet

Leseprobe: „Die Bücherdiebin“

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Inhalt

Selbst der Tod hat ein Herz …

1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie – und die Menschen aus der Himmelstraße.

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet.

Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns … (Quelle) „#Rezension -Die Bücherdiebin“ weiterlesen

#Rezension – Malka Mai

Malka Mai

Autorin: Mirjam Pressler

Preis: 7,95 € (Taschenbuch)

Seiten: 328

Verlag: Beltz & Gelberg

Mirjam Pressler - Malka Mai

Inhalt

1943: Die jüdische Ärztin Hanna Mai lebt mit ihren Töchtern Minna und Malka an der polnisch-ungarischen Grenze. Als die Deutschen auch hier mit den Deportationen beginnen, müssen die drei überstürzt fliehen. Sie wollen zu Fuß über die Karpaten, doch Malka wird krank und kann nicht mehr weiter. Schweren Herzens entschließt Hanna sich, das Kind bei Bauern zurückzulassen, die ihr versprechen, das Mädchen nachzubringen, sobald es sich erholt hat. Aber es kommt alles anders: Malka wird entdeckt und in ein Getto verfrachtet. Dort entwickelt die Kleine ungeahnte Kräfte, die sie Hunger, Kälte, Krankheit und Einsamkeit überstehen lassen – bis ihre Mutter schließlich unter großen Gefahren zurückkehrt, um sie zu retten (Quelle). „#Rezension – Malka Mai“ weiterlesen