Woche 38 von 52 – Anatevka und der Kampf mit R-Studio

Diese Woche bin ich endlich fertig geworden mit der Untersuchung und Auswertung meiner Proben für die Masterarbeit. Jetzt geht erst die wirkliche Arbeit los … Statistische Auswertung. Wuhu, ich liebe es (NICHT)! Ich muss ehrlich gestehen, dass ich kaum Ahnung auf diesem Feld habe, vor allem weiß ich überhaupt nicht, wie ich mit R-Studio bzw. R-Commander umgehen soll. Es ist sehr ausgelegt auf die Eingabe von Kommandos, die ich nicht kenne und in meinen Augen ist dieses Programm einfach mega unübersichtlich. Vielleicht habe ich in der nächsten Woche die Chance mit jemandem aus der Uni das zu beheben. We will see.

Wirklich viel ist dann nicht noch passiert. Gestern waren wir aber mal wieder ein bisschen Kultur tanken und haben uns „Anatevka“ in der Volksoper angeschaut. Wie beim letzten Mal super schön und wirklich sehenswert! Außerdem hatten wir das Glück, in der Pause einmal hinter die Kulissen blicken zu können ^^ Tja, ein Glück wenn man Konektions hat ♥

Song of the Day: „Wenn ich einmal reich wär“ von der Volksoper Wien (Trailer)

Woche 37 von 52 – Familie

Diese Woche, eigentlich erst gestern, ist mir wieder so bewusst geworden, wie dankbar ich für jeden einzelnen in meiner Familie bin. Denn dieses Wochenende war mal wieder das klassische Familienwandern anberaumt. Ich konnte wie auch im letzten Jahr nicht daran teilnehmen. Mein Bruder und der Mann meiner Cousine haben mir zwischendurch immer wieder Bilder geschickt. Dort saß meine ganze Familie unter dem Dach einer Schutzhütte. Vor ihnen war der gesamte Tisch bedeckt mit Essen. Mundgerecht geschnittene Gurken- und Möhren, Cocktailtomaten, belegte Brötchen, Obst und ganz viel Süßkram ^^ So ist das immer bei uns. „Woche 37 von 52 – Familie“ weiterlesen

Woche 31 von 52 – Bitte entschuldigt mich

In der letzten Woche habt ihr von mir keinen Eintrag bekommen. Ich war ganz einfach nicht in der Lage dazu. Am Sonntag davor hatte ich erfahren, dass mein Opa gestorben ist. Jemand, der mir so stark am Herzen lag. Ich bin am Dienstag (nach einem wichtigen Vortrag in der Uni) sofort nach Hause geflogen, um bei meiner Familie zu sein. Ihre Nähe und ihren Trost zu spüren. Ich habe meinen Opa noch einmal gesehen, es war seltsam aber auch so unglaublich beruhigend. Mich von ihm zu verabschieden tat weh, sehr weh. An seinem Sarg stand ein wunderschönes Foto. Dieses Bild wurde vor einigen Jahren aufgenommen als wir alle zusammen auf Langeoog waren. Der Insel, wo wir als Kinder sehr oft mit unseren Eltern und Großeltern waren. Auf diesem Bild hat er gestrahlt vor Glück und Lebensfreude. Ihn so zu sehen und zu wissen das man seine Stimme nie wieder hören wird, tat im Herzen weh. Es war keine leichte Zeit. Jetzt geht es besser, auch wenn ich oft von einer Welle aus Traurigkeit überrollt werde.

Ich glaube nicht, dass ich mich für das Ausbleiben des 30. Beitrages entschuldigen muss, aber ich wollte es euch einfach wissen lassen. Ab jetzt werden wieder jede Woche Einträge von mir kommen.

Genießt noch die Sonne und habt einen entspannten Tag ♥

Woche 26 von 52 – Ich will mich vergraben

Den Fakt, dass ich ganz schlicht und einfach die 25 Woche vergessen habe, lassen wir ganz wohlwollend einfach an der Seite liegen. Es ist doch nicht so einfach wie ich dachte, jeden Sonntag die Woche Review passieren zu lassen und sich zu überlegen, für was kann ich diese Woche dankbar sein? Man lebt von Tag zu Tag. Mal schafft man es leicht aufzustehen, mal scheint eine tonnenschwere Last auf deinen Schultern zu liegen und du fühlst dich einfach nur erdrückt, obwohl es keinen Grund gibt. Mir geht es, im Gegensatz zu so vielen Menschen da draußen richtig gut. Ich habe noch den Luxus in den Tag zu leben, weil ich mich gerade nur mit meiner Masterarbeit beschäftigen muss. Aber gerade die lässt meine Gedanken rasen und gibt mir das Gefühl ein Nichts zu sein, weil ich einfach so durcheinander bin.

Warum haben wir immer so viel Angst davor uns zu blamieren? Ich weiß, dass vielen Menschen grausam sein können, wenn sie merken, dass sie gerade einen wunden Punkt in deinem Selbstbewusstsein gefunden haben. Schwach zu wirken, können wir uns nicht erlauben. Ich finde das schrecklich, denn gerade Schwäche zu zeigen, kann manchmal so befreiend sein. Man muss nicht ständig so tun, als ob man alles wüsste, man kann sagen, hier bin ich, ich weiß das gerade nicht, ich fühle mich unwohl damit und ich brauche Hilfe. Früher hatte ich noch mehr Angst davor mich so anderen zu öffnen, gerade weil mir in der Vergangenheit Menschen begegnet sind, die das brutal ausgenutzt haben. Aber ich bin es leid, ich möchte auch mal schwach sein!

Song of the Day: „Run run run“ von Junge Junge

Woche 23 von 52 – Zeit fliegt

Diese Woche ist in einem Loch aus Lernen und ganz viel Schnee versunken. Um ehrlich zu sein, habe ich einen Schock bekommen, als ich heute morgen realisiert habe, dass ja schon Sonntag ist. Das bedeutet, dass meine allerletzte (ich wiederhole das, extra nur für mich selber!) ALLERLETZTE Prüfung in meinem Master direkt vor der Tür steht. Ich hätte nie gedacht, dass der Moment mal kommen würde und so richtig glauben mag ich es auch nicht. Jetzt steht wirklich nur noch (noch ist auch eine liebevolle Umschreibung für harte Arbeit) die Masterarbeit an. Wahnsinn. Dann bin ich fertig. Zwar 1 Jahr später als gedacht, aber hey, so ist das Leben. Nicht immer läuft alles rund, nicht immer kann man 100 % geben. Ich bin froh, wenn ich auch dahinter einen Hacken machen kann und in ein neues Abenteuer (aka Arbeit) stürzen kann.

In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen, habt alle einen schönen Restsonntag, ich werde mich heute nicht mehr mit Pilzen, Nitrifizierenden Bakterien und dem Kohlenstoffkreislauf dieser Erde befassen (das Thema der Klausur ist Bodenmikrobiologie ^^) sondern mich ganz meiner neuen Sucht widmen: House of Cards schauen ♥

Song of the Day: „Don’t wanna know“ von Maroon 5 (MAGNÜS X UPLINK Remix)

Woche 19 von 52 – Veränderungen stehen an

So, dass Jahr ist schon wieder eine Woche alt. Ich weiß, die Zeit die rennt. Ich habe mich diese Woche wieder selber übertroffen und gleich drei Mal etwas gepostet, was mich ein bisschen stolz macht, obwohl ich weiß, dass ich in den nächsten Wochen dieses Pensum definitiv nicht einhalten werden kann. Zum einen weil ich mich endlich richtig auf meine Masterarbeit konzentrieren möchte. Ich möchte dieses Kapitel endlich abschließen, denn ich schiebe es schon so lange vor mir her. Na ja, so lange jetzt auch wieder nicht, aber ich habe das Gefühl ich schleppe diesen Beutel schon ewig mit mir rum. Er sitzt immer in meinem Hinterkopf und versucht mich zu tritzen, in dem er mir immer wieder vor Augen hält, wie wenig ich eigentlich bis jetzt geschafft habe und das der Professor vielleicht eines Tages auf den Gedanken kommt mich wieder raus zu kicken, weil ich so eine lahme Ente bin.

Ich bin diese Woche vor allem für das unsagbare Glück dankbar, dass wir am Samstag hatten. Das wir etwas gefunden haben, von dem ich glaube, dass es ein großer Schritt für mich und meinen Freund bedeutet. Drückt die Daumen, dass ich nächste Woche wirklich das Geheimnis lüften kann (auch wenn wahrscheinlich die meisten eh erraten können um was es geht ^^). Aber ich habe gemerkt, wenn man zu laut darüber redet, dann passiert in der letzten Minuten noch irgendetwas und das was man sich so gewünscht hat tritt dann doch nicht ein.

In diesem Sinne, habt noch einen schönen Restabend. Ich werde jetzt ins Bett kugeln, denn ich war gerade mit einer liebe Freundin in einem Lokal, das ich für alle Wieninteressierten in den nächsten Tagen auch einmal vorstellen möchte. Das Schlemmen fand also rein im Sinne der Recherche statt ^^ Gute Nacht und auf ganz bald …. ♥

Song of the Day: Happy „in Vienna“ – Pharrel Williams