Das neue Jahr ist da …

Das neue Jahr ist da und mit ihm so unendlich viele Dinge die anstehen. Ich habe das Gefühl in den letzten Jahren war das nie so. Es kann aber auch einfach daran liegen, dass sich für mich in diesem Jahr ganz neue Wege auf tuen, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Mein Studium wird zu Ende sein, ich muss mich in der Arbeitswelt behaupten und habe noch keine Ahnung wo es mich dort hin verweht. Ich weiß auch gar nicht genau was ich will, was natürlich umso blöder ist, weil das Ende und damit mein Neuanfang immer näher rückt.

Ich weiß ich bin nicht alleine mit meiner Sorge, ich weiß, dass es fast jedem so ging. Aber wenn ich mir so die Stellenausschreibungen anschaue, und lese mindestens 7 Jahre Berufserfahrung, absolute Fachkenntnisse, mindestens 3 Fremdsprachen oder dieses und jenes wird verlangt, dann raufe ich mir die Haare. Wie soll ich 7 geschweige denn 1 Jahr Berufserfahrung nachweisen wenn ich bis jetzt mein ganzes Leben nur studiert habe. Wenn ich immer das Glück hatte von meinen Eltern finanziert zu werden und nicht nebenbei noch arbeiten musste? Wie soll ich Fachwissen vorzeigen, wenn alles was ich in der Uni gelernt habe nur theoretisch war und eigentlich für das spätere Berufsleben nicht so wichtig.

Also wie findet man einen Job, im Agrarsektor, in Wien (bzw. Umgebung), ohne wirkliche Vorkenntnisse (Praktika und woofing in Kanada zählt wohl nicht so ganz) und ohne einen Plan was man wirklich will?

Zu Weihnachten habe ich von jemandem einen guten Rat bekommen. Es ist egal, was du letzten endlich gelernt hast, wenn du für etwas brennst und demjenigen, der darüber entscheidet ob du den Job bekommst oder nicht, überzeugen kannst, dann kannst du jeden Job machen. Worauf es ankommt ist deine Leidenschaft.

Meine Leidenschaft sind Bücher, Natur, biologische Landwirtschaft, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft, für andere da sein (ein offenes Ohr haben und zuhören), etwas selber mit den Händen gestalten und wissen was man am Ende des Tages geschafft hat …

Könnt ihr mir helfen? Habt ihr Ideen? Ich möchte einen Job, der mir genug Geld bringt, dass ich weiter in Wien und in unserer wunderschönen Wohnung bleiben kann, dass es irgendwann kein Problem ist wenn sich Kinder anmelden und das mein Leben nicht nur aus arbeiten besteht.

Ich bin sicher, dass ich etwas finden werde, die Suche hat gerade erst begonnen.

In diesem Sinne, euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr (auch wenn es ein Etikette gibt, die es verbietet sowas nach dem 6.1. noch zu wünschen. Egal).

Fühlt euch gedrückt und danke für das ausharren. Ab jetzt wird es wieder mehr Content auf meinem Blog geben!

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#Rezension – Vintage Love

Vintage Love

Autorin: Stephanie Lehmann

Seitenanzahl: 544 Seiten

Preis: 9,99 € (Ich habe es bei reBuy für etwas mehr als 1 € bekommen)

Verlag: HEYNE Verlag

Leseprobe: Vintage Love – Leseprobe

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Ich habe einen Traum …

Hallo ihr Lieben, lange war es still hier. In den letzten Wochen hatte ich zwar Zeit (eigentlich zu viel, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich meine Masterarbeit schreiben sollte) aber irgendwie keine Motivation. Mir fiel nichts ein, was in meinen Augen interessant genug geklungen hätte. Bücher habe ich zwar viele gelesen, aber Rezensionen konnte bzw. durfte ich noch nicht veröffentlichen. Das geschieht erst alles Ende April. Vor zwei Wochen ungefähr konnte ich Nachts nicht schlafen. Ich habe mich an meinen PC gesetzt und an einem kleinen Projekt geschrieben als mir plötzlich wieder dieser Traum vor Augen stand. Er begleitet mich schon eine ganze Zeit, aber lest selbst:

Ich habe einen Traum – schon Martin Luther King hat damit seine berühmteste Rede angefangen. Eine Rede, die jeder von uns kennt und die jedem wohl eine Gänsehaut auf den Körper zaubert. Mir zumindest. Mein Traum allerdings ist nicht von solch großer Bedeutung und Wichtigkeit wie der von King, aber für mich bedeutet er alles. Wenn ich zurück blicke, dann hat sich mein Traum in all den 28 Jahren ständig verändert. Aber nie so stark wie in den letzten drei Jahren.

In meinem Traum sehe ich mich, an der Seite von meinem Mann und Kindern. Ich sehe mich in einer Gemeinschaft aus vielen verschiedenen Menschen, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Geschichten. Ich sehe mich inmitten von vielen Tieren – Hühner, Kühen, Schweinen, Katzen, Hunden und Gänsen. Ich sehe mich vor einem alten Bauernhaus, mit einem Reetdach und einem alten Klostergarten vor der Tür. Alles ist eingezäunt mit natürlichen Hecke. Alte Obstbäume lassen ihre schweren Zweige herabhängen, sie bieten perfekte Klettermöglichkeiten und laden zum naschen ein. Ich sehe mich in einer kleinen, aber feinen Bibliothek, mit Bücherregalen bis zur Decke, gefüllt mit all meinen Lieblingsbüchern und einem Kamin und einem wunderschönen, gemütlichen Sofa davor. Ich sehe mich in einem kleinen Hofladen, wo wir die Dinge verkaufen, die wir selber eingepflanzt, aufgezogen und geerntet haben. Ich sehe mich Brot backen und Käse herstellen. Ich sehe mich glücklich. Ich sehe eine soziale Landwirtschaft.

Ich weiß, dass es vielleicht lange dauert, bis ich mir diesen Traum erfüllen kann, aber ich weiß, dass ich es werde. Denn ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe. Ich weiß, dass ich die Fähigkeiten besitze und ich weiß auch, dass es da draußen Menschen gibt, die die selben Vorstellungen von ihrer Zukunft haben wie ich. Man muss sich nur finden, aber hier greift das „Gesetz der Anziehung“ – Gleiches zieht Gleiches an. Ich glaube daran!

Was seht ihr, wenn ihr von eurer Zukunft träumt?

Anfangen Dinge zu tun …

Ich muss ein Geständnis verfassen.

Ich bin eine Aufschieberin.

Ich habe das Aufschieben perfektioniert. Ich bin darin eine Meisterin. Ich sage mir immer, heute mache ich was. Heute setzte ich mich drei Stunden hin und arbeite intensiv an dem Arbeitskonzept meiner Masterarbeit. Heute ganz bestimmt. Aber dann? Dann ist es schon 15 Uhr und ich habe vielleicht drei Sätze geschafft, schaue auf ein ansonsten leeres Dokument und kann keinen klaren Gedanken fassen. Das ist ganz schlimm. Das geht seit ein paar Wochen, ach was sage ich Monaten so. Ich weiß, dass  an dieser Arbeit kein Weg vorbei geht. Ich will ja auch endlich fertig werden, weil ich keine Lust mehr habe zu studieren. Ich möchte arbeiten, ich möchte den nächsten großen Schritt wagen. Aber mich hält meine Faulheit zurück. Mich hält die Angst vor dem großen Schritt zurück. Ja es stimmt, ich habe Angst. Ich habe Angst zu versagen, ich habe Angst blöd da zustehen. Etwas zu machen, dass man als Masterstudent vielleicht wissen müsste. Ich habe Selbstzweifel, wenn man das so sagen kann. Die ich eigentlich nicht haben müsste. Ich habe Wissen und HERRGOTT man kann nicht alles wissen.

Es ist irgendwie schwierig darüber zu schreibe, obwohl ich weiß, dass es vielen Menschen da draußen genau so geht. Erst gestern noch habe ich mit einer Freundin darüber geredet, denn sie kann im Moment auch keinen Fuß fassen. Ihr fällt es auch so schwer, denn immer kommt etwas anderes dazwischen.

Bildergebnis für Etwas anpacken und loslegen

Ist es legitim sich als Versager zu fühlen? Wo man doch eigentlich schon so viel geschafft hat und der momentane Zustand ja nun wirklich kein Versagen ist. Es fühlt sich aber so an und das ist verrückt. Ich denke, dass ich in ein paar Monaten darüber lachen werde, wenn ich alles hinter mir habe. Aber bis dahin kommt noch ein ganzes Stück Arbeit auf mich zu. Vor allem die Arbeit an mir selber!

Dinge die meine Jugend geprägt haben …

1) Boy-Band-Verrückt sein

Vielleicht sollte ich mich erst einmal outen, falls ich das in irgendeinem Post von mir nicht schon gemacht habe. Ich war ein RIESEN großer Backstreet Boys Fan. Ich habe diese Band vergöttert. Ich konnte, obwohl ich die Texte am Anfang nicht verstanden habe, jedes Lied mitsingen und ich habe mit meiner besten Freundin die Choreografien ihrer Videos auswendig gelernt. Wir wollten sogar mal bei der Miniplayback-Show mitmachen (jaaa so verrückt waren wir!)

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#Filmbesprechung (Dokumentation) – Newtown

Lange habe ich keine Dokumentation mehr gesehen, irgendwie war ich nie in der Stimmung, mich wirklich für längere Zeit auf ein Thema einzulassen, weil man doch bei Youtube sich schnell und so vielfältig berieseln lassen kann. Jetzt habe ich gesehen, dass es wieder etliche neue Dokumentation auf Netflix gibt. „Newtown“ war eine, die mir direkt ins Auge gestochen ist, da ich mich an das Attentat an der Sandy Hook Grundschule im Bundesstaat Conneticut am 14. Dezember 2012 noch sehr gut erinnern kann.

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#when in vienna – Cha No Ma

Zu aller erst, ich habe mir gedacht, ich würde gerne noch etwas Neues auf meinem Blog ausprobieren, denn ich liebe es neue Ecken zu entdecken oder neue Lokale auszuprobieren. Leider habe ich mich früher oft nicht getraut, dies in die Tat um zusetzten, denn oft haben mich Ängst zurück gehalten, wie zum Beispiel schief angeschaut zu werden, weil man alleine in ein Lokal geht oder sich für mehrere Stunden mit einem Buch bewaffnet in ein Lokal zu setzt. Ich weiß, das ist irgendwie verrückt, aber manchmal kann man seinen inneren Konflikt einfach nicht erklären, die Gefühle sind einfach da. Das hat sich, seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin wirklich unglaublich verbessert. Ich weiß auch nicht, aber er gibt mir irgendwie dieses Selbstbewusstsein und dafür liebe ich ihn noch mehr (okay, das ist auch schon genug an Amore ^^). Auf jeden Fall habe ich mir gedacht, warum nicht dann Euch daran teil haben lassen, wenn ich etwas  finde, dass mich wirklich umgehauen hat und das eine kleine Anerkennung verdient hat? So here it goes … #when in vienna wird (hoffentlich) ein regelmäßiger Beitrag auf meinem Blog werden und wenn ihr hier ebenfalls wohnt oder irgendwann in diese bezaubernde Stadt fahrt, dann könnt ihr vielleicht den ein oder anderen Tipp für euch nutzen. Viel Spaß 🙂 Continue reading „#when in vienna – Cha No Ma“