Ein Rabenschwarzer Tag für unsere Erde und die Weltgemeinschaft

Eigentlich wollte ich diesem Populisten keine Bühne auf meinem Blog einräumen. Jemand der aufgrund von Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Missachtung der Gefühle anderer Länder, Staaten und deren Menschen dort, Präsident geworden ist, hat in meinen Augen jedes Recht darauf verwirkt. Aber seit dem heraus ist, das die USA oder man sollte wohl besser sagen, ihre Regierung, plant aus dem Klimaabkommen von Paris auszutreten ist für mich eine weitere Grenze überschritten. Als ich gesehen habe, wie sich Trump bei seinem ersten Treffen mit hochrangigen Staatschefs verhalten hat, wurde mir ganz anders. Wie kann jemand, der überhaupt kein Taktgefühl, keine Rhetorik besitzt, dem Gesetzestexte in einfach didaktisch verständlichen Sätzen erklärt werden müssen, der die Geschichte ignoriert, der sich vor Autokraten verbeugt und sich abwendet von demokratischen Normen Präsident werden? Wie kann ein Land, dass von sich selbst denkt, der Heilsbringer der Welt zu sein, dass in so vielen Bereichen wirklich führend ist, so jemanden wählen? Ich verstehe es nicht. Und erklären kann ich es mir nur mit absoluter Verblödung der Massen. Ich glaube fest daran, dass es auch in den Vereinigten Staaten Menschen gibt, die geschockt sind, Fassungslos angesichts einer solchen Dummheit.  Continue reading „Ein Rabenschwarzer Tag für unsere Erde und die Weltgemeinschaft“

#Gelesen im … Mai 2017

Diesen Monat habe ich es endlich mal geschafft, meinen SUB abzuarbeiten obwohl ich durch etliche Buchflohmärkte wieder einen ordentlichen Stapel angesammelt habe.

Zusammengefasst habe ich diesen Monat 5 Bücher mit insgesamt 3552 Seiten gelesen.

1. Hat mir ausgesprochen gut gefallen

1) „Sag, dass du mich liebst“ von Joy Fielding (Seiten: 448 / Preis: 9,99 € / Verlag: GOLDMANN)

2) „Nur wenn du mich liebst“ von Joy Fielding (Seiten: 480 / Preis: 9,99 € / Verlag: GOLDMANN)

3) „Blackout – Morgen ist es zu spät“ von Marc Elsberg (Seiten: 800 / Preis: 9,99 € / Verlag: Blanvalet)

Da mich das Buch ziemlich aufgerüttelt hat und wie ich finde eine Thematik behandelt, mit der wir uns wirklich ernsthaft auseinander setzten sollten, habe ich dazu eine Rezension verfasst, die ihr hier finden könnt.

4) „Die SS – Eine Warnung der Geschichte“ von Guido Knopp (Seiten: 392 / Preis: vergriffen / Verlag: GOLDMANN)

Zuletzt habe ich dann noch ein Sachbuch gelesen, dass ich schon sehr lange auf meiner Wunschliste stehen hatte. Durch Zufall habe ich es gefunden. Es behandelt die Geschichte der Waffen-SS im zweiten Weltkrieg und die Frage, warum Menschen zu Tätern und Mördern werden konnten. Mir hat es sehr gut gefallen, wenn man das von einem Buch, mit derartigem Inhalt überhaupt schreiben darf. Guido Knopp trifft immer wieder einen Ton, der einem ein Schaudern über den Rücken jagen lässt. Es werden verschieden Persönlichkeiten vorgestellt (unter anderem Heinrich Himmler) ohne die die „SS“ niemals zu einer solchen Größe und Schlächtertruppe hätte werden können. Gerade weil ich nicht möchte, dass jemals diese Grausamkeiten vergessen werden (was man ja heutzutage wirklich befürchten muss!), lese ich solche Bücher. Aber manchmal ist es wirklich hart, vor allem, wenn man ihre verschwurbelten Wertvorstellungen lesen muss und ständig denkt, man würde sich jetzt gerne erbrechen. Im letzten Kapitel rechnet der Autor dann noch mit der Nachkriegsregierung durch die Alliierten ab, wie schlampig sie mit flüchtigen Massenmördern umgegangen sind und die Opfer sehr schnell in Vergessenheit geraten sind. Sogar die Kirche (explizit der Vatikan) hat als Fluchthelfer fungiert, was ich äußerst widerwärtig fand bzw. finde (also noch ein Grund endlich aus zutreten!). Was ich auch nicht wusste war, dass die CIA sogar gezielt SS-Schergen als Spione engagiert hat!

2. Konnte mich leider doch nicht so überzeugen

1) „Das Verhängnis“ von Joy Fielding (Seiten: 432 / Preis: 9,99 €/ Verlag: GOLDMANN) – von allen drei Fielding-Romanen hat mir dieser am wenigsten Gefallen. Die Protagonisten waren mir viel zu hart, man konnte keine Beziehung aufbauen wie in den anderen beiden Romanen, was mir immer extrem den Lesespass kaputt macht. Ich brauche diese Verbindung um mich voll in der Geschichte verlieren zu können. Auch die Thematik fand ich in anderen Büchern deutlich besser umgesetzt. Zu nennen wäre da zum Beispiel „Saving Grace“ von B.A. Paris (in meinen Augen ein Meisterwerk!).

Woche 39 von 52 – #ihaveembraced

Die letzte Woche war vom mentalen Standpunkt echt schwer. Sie hat total normal und angenehm angefangen. Ich bin bei meiner Masterarbeit weiter gekommen, hatte ein super informatives Statistiktreffen und auch so, war ich wirklich gut drauf. Am Samstag dann, sind mein Freund und ich durch die Stadt getingelt um mir endlich ein Kleid für die Hochzeit einer lieben Freundin zu kaufen. Ich habe etliche anprobiert. Aber keines hat mir gefallen. Die Ankleidkabinen und deren Licht sind ja auch nicht wirklich vorteilhaft sein eigenes Körperempfinden zu steigern. Nach vier Läden war meine Laune irgendwo tief im Keller. Dann beim „Müller“ habe ich den Film „Embrace“ gefunden. Ich hatten ihn schon vorher schauen wollen, im Kino, es aber nicht geschafft. Am Mittag habe ich ihn mir dann angeschaut und war unglaublich geflasht. So viele Dinge, die dort erzählt wurden, haben mich total ins Herz getroffen. All diese negativen Gedanken, die mich seit so vielen Jahren begleiten kamen wieder hoch und ich saß weinend und schluchzend auf dem Sofa.

Warum fällt es vielen von uns so schwer, uns so anzunehmen, wie wir sind? Warum quälen wir uns mit Gedanken, die so brutal sind und die wir niemals zu anderen Personen laut sagen würden? Wir sehen uns selber als minderwertig an, als nicht liebenswürdig, als unansehnlich, als zu dick, zu fett, zu wabbelig, als zu viel Cellulite, zu viel von dem und zu wenig von dem. Natürlich prägen uns die Medien, sie leben uns etwas vor, das es in der Realität nicht gibt.

Wir, die Gesellschaft, sollten endlich anfangen, jede Körperform Wert zuschätzen. Egal ob dünn, dick, klein, groß, krumm oder wie auch immer. Jede und jeder ist auf seine Art und Weise schön. Wie wir im Inneren sind macht uns aus und es stimmt, erst wenn wir anfangen uns selbst zu lieben, können wir auch wahrhaftig andere Menschen lieben.

Ich habe mich so schrecklich gefühlt, weil mir auf einmal wieder so bewusst wurde, wie sehr ich meinem Körper unrecht tue. Es ist der einzige den ich habe, er trägt mich durch den Tag, er ermöglicht es mir zu joggen, zu schwimmen, andere zu umarmen und über mich hinaus zu wachsen. Wie Danke ich ihm? Ich quälen ihn, gebe ihm nicht die Nährstoffe die er braucht, stehe vor dem Spiegel und mache ihn fertig. Ich möchte damit aufhören. Jetzt und für immer. Ich bin schön, ich bin so viel mehr als nur mein Äußeres. Ich bin sensibel, hilfsbereit, weich, ehrlich, liebevoll, anschmiegsam und und und. Ich will endlich wieder richtig leben.

I HAVE EMBRACED!

Song of the Day: „Embrace“ von Jude Perl

Woche 38 von 52 – Anatevka und der Kampf mit R-Studio

Diese Woche bin ich endlich fertig geworden mit der Untersuchung und Auswertung meiner Proben für die Masterarbeit. Jetzt geht erst die wirkliche Arbeit los … Statistische Auswertung. Wuhu, ich liebe es (NICHT)! Ich muss ehrlich gestehen, dass ich kaum Ahnung auf diesem Feld habe, vor allem weiß ich überhaupt nicht, wie ich mit R-Studio bzw. R-Commander umgehen soll. Es ist sehr ausgelegt auf die Eingabe von Kommandos, die ich nicht kenne und in meinen Augen ist dieses Programm einfach mega unübersichtlich. Vielleicht habe ich in der nächsten Woche die Chance mit jemandem aus der Uni das zu beheben. We will see.

Wirklich viel ist dann nicht noch passiert. Gestern waren wir aber mal wieder ein bisschen Kultur tanken und haben uns „Anatevka“ in der Volksoper angeschaut. Wie beim letzten Mal super schön und wirklich sehenswert! Außerdem hatten wir das Glück, in der Pause einmal hinter die Kulissen blicken zu können ^^ Tja, ein Glück wenn man Konektions hat ♥

Song of the Day: „Wenn ich einmal reich wär“ von der Volksoper Wien (Trailer)

Woche 37 von 52 – Familie

Diese Woche, eigentlich erst gestern, ist mir wieder so bewusst geworden, wie dankbar ich für jeden einzelnen in meiner Familie bin. Denn dieses Wochenende war mal wieder das klassische Familienwandern anberaumt. Ich konnte wie auch im letzten Jahr nicht daran teilnehmen. Mein Bruder und der Mann meiner Cousine haben mir zwischendurch immer wieder Bilder geschickt. Dort saß meine ganze Familie unter dem Dach einer Schutzhütte. Vor ihnen war der gesamte Tisch bedeckt mit Essen. Mundgerecht geschnittene Gurken- und Möhren, Cocktailtomaten, belegte Brötchen, Obst und ganz viel Süßkram ^^ So ist das immer bei uns. Continue reading „Woche 37 von 52 – Familie“

Spinnen und ich.

Eine Geschichte des Ekels und der erstaunlichen Tatsachen!

Part I

Meine Beziehung zu Spinnen ist seit dem ich denken kann geprägt von Ekel und absoluter Angst. Ich kann sie mir nicht ansehen, ich darf mir nicht vorstellen wie es sein könnte, wenn sie über meine Haut wandern und wenn ich eine in meiner Wohnung oder meinem Schlafzimmer entdecke kann ich mich erst beruhigen, wenn sie entfernt oder getötet wurde. Am besten ist es, wenn sie getötet werden, denn erst dann kann ich mich wieder beruhigen. Ja, ich weiß, jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben … Ich würde sie ja gerne einfach Spinne sein lassen, aber meine Angst macht mir da einen Strich durch die Rechnung! Continue reading „Spinnen und ich.“