#Gelesen im … April 2017

Wahnsinn, jetzt ist der April auch schon wieder rum …. Diesen Monat war ein ganz besonderer Schatz dabei. Der neue Roman von Rebecca Gablé „Die fremde Königin“ über den ich mich so wahnsinnig gefreut habe, denn ich hatte die Möglichkeit ihn vorab lesen zu können ^^

Insgesamt habe ich diesen Monat 5 Bücher gelesen mit 2280 Seiten.

1) Hat mir unglaublich gut gefallen

1) „Die fremde Königin“ von Rebecca Gablé (768 Seiten)

2) „Das Geheimnis von Chaleran Castle“ von Elaine Winter (264 Seiten)

3) „Saving Grace“ von B.A. Paris (352 Seiten)

4) „Kind, versprich mit, dass du dich erschießt“ von Florian Huber (304 Seiten)

Ein weiteres Buch in meiner Sammlung, dass sich mit dem 2. Weltkrieg befasst. Dieses Mal geht es aber um ein Thema, über das ich vorher noch nie so gehört bzw. darüber gelesen habe. Es befasst sich mit dem Tabu der Selbstmordwellen nach dem Untergang des Dritten Reichs.

Direkt zu Anfang wird der Leser vor das Grauen gestellt, dass die Menschen damals gespürt haben müssen, als sie merkten, dass ihre ganze Weltanschauung dem Niedergang geweiht war. Als die Schauergeschichten der Propaganda wahr wurden und die Rote Armee reihenweise Frauen und Mädchen vergewaltigte, Menschen exekutierte und ihre eigenen Toten rächte. Im zweiten Teil wird dann mehr auf die Hintergründe eingegangen und es wird sehr verständlich erklärt, warum so viele Menschen mit diesem drastischen Schritt reagierten.

Jeder, der sich für die Geschichte des zweiten Weltkriegs interessiert und auch schon einiges darüber gelesen hat, kann ich dieses Buch empfehlen. Es zeigt eine weitere Sicht vor allem aus der Perspektive der „kleinen Leute“.

2) Hat mich dann leider doch nicht so überzeugt

1) „Gone Girl“ von Gillian Flynn (592 Seiten)

Worum geht es? „Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt? Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. Dann erhält er sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Wie fand ich es? Ich muss gestehen, dass ich am Anfang wirklich begeistert war. Je näher ich allerdings dem Ende kam, desto mehr war ich genervt. Ich habe das Buch immer öfter aus der Hand gelegt um mich zu beruhigen, denn Amy hat mich so aufgeregt. Aber auch Nick hat überhaupt nichts an sich, das meine Sympathie für ihr geweckt hätte. Ich kann verstehen, warum dieses Buch so viele Leser begeistert hat denn es hat wirklich gute Passagen, die von deutlicher Spannung geprägt sind. Wenn ich es jetzt aber mit dem fantastischen Psychothriller „Saving Grace“ vergleiche, dann wird sehr schnell klar, was diesem Roman wirklich fehlt. Das ist für mich der Gänsehautfaktor. Der Faktor der es mir unmöglich macht, dass Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen. Nichtsdestotrotz werde ich mir den Film noch ansehen, denn ich habe schon von einigen Seiten gehört, dass dieser gar nicht so schlecht sein soll.

Habt ihr ihn schon gesehen und wie fandet ihr das Buch? Welches der beiden hat euch besser gefallen?

Morgen kommt dann noch der Wochenrückblick online 😉 Meine Familie ist gerade da und damit auch mein Kopf und meine Gedanken an einem anderen Ort.

Woche 34 von 52 – Wien hat mich wieder und ich habe etwas gewonnen ^^

Soo Urlaub und das faule Nichts-tun hat ein Ende. Jetzt geht es erst richtig los. Am Samstag habe ich das okay bekommen mit dem sortieren und bestimmen meiner Spinnenproben anzufangen, was mich ehrlich gesagt ziemlich erleichtert hat. Und ja ihr habt richtig gelesen: SPINNEN. Ich werde in meiner Masterarbeit mit Spinnen arbeiten. Und das schreibt die, die seit ihrer Kindheit eine ziemlich ausgeprägte Spinnenphobie hat. Ich weiß selbst noch nicht, wie es werden wird. Ob ich mich sehr ekeln werde oder es überhaupt kein so großes Thema für mich werden wird. Aber wie auch immer es werden wird, ich glaube, dass es gut werden wird. Ich finde mein Thema gut und auch während meiner ersten Präsentation habe ich viele positive Rückmeldungen bekommen.

Ich werde das schaffen und bleibt gespannt, nächsten Sonntag werde ich euch mehr verraten ^^

Ach ja und als mein Freund mich gestern von der S-Bahn abgeholt hat, meinte er nur das daheim ein Päckchen auf mich warten würde, was verdächtig nach Buchpost aussehen würde. Und dann die Überraschung. Im März hatte ich bei dem Gewinnspiel von Laura Newman zum Relesase ihres neuen Romans mitgemacht und für mich ganz überraschend gewonnen. Ich habe noch NIE was gewonnen. Allerdings habe ich, weil ich sooo selten bei Facebook online bin, es überhaupt nicht mitbekommen. Und dann war es schon so lange her, dass ich mir sicher war, sie würde es mir nicht mehr schicken, weil sie einen anderen glücklichen Gewinner gezogen hat, der so schlau war, regelmäßig seine Nachrichten zu checken. Aber nein, jetzt steht eine wunderschöne Taschenbuchausgabe von „This new World“ in meinem Bücherregal und zwar mit Widmung. Ich bin gerade unglaublich glücklich. Merci noch einmal liebe Laura ♥

Song of the Day: „There she goes“ von The La’s

Ich habe einen Traum …

Hallo ihr Lieben, lange war es still hier. In den letzten Wochen hatte ich zwar Zeit (eigentlich zu viel, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich meine Masterarbeit schreiben sollte) aber irgendwie keine Motivation. Mir fiel nichts ein, was in meinen Augen interessant genug geklungen hätte. Bücher habe ich zwar viele gelesen, aber Rezensionen konnte bzw. durfte ich noch nicht veröffentlichen. Das geschieht erst alles Ende April. Vor zwei Wochen ungefähr konnte ich Nachts nicht schlafen. Ich habe mich an meinen PC gesetzt und an einem kleinen Projekt geschrieben als mir plötzlich wieder dieser Traum vor Augen stand. Er begleitet mich schon eine ganze Zeit, aber lest selbst:

Ich habe einen Traum – schon Martin Luther King hat damit seine berühmteste Rede angefangen. Eine Rede, die jeder von uns kennt und die jedem wohl eine Gänsehaut auf den Körper zaubert. Mir zumindest. Mein Traum allerdings ist nicht von solch großer Bedeutung und Wichtigkeit wie der von King, aber für mich bedeutet er alles. Wenn ich zurück blicke, dann hat sich mein Traum in all den 28 Jahren ständig verändert. Aber nie so stark wie in den letzten drei Jahren.

In meinem Traum sehe ich mich, an der Seite von meinem Mann und Kindern. Ich sehe mich in einer Gemeinschaft aus vielen verschiedenen Menschen, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Geschichten. Ich sehe mich inmitten von vielen Tieren – Hühner, Kühen, Schweinen, Katzen, Hunden und Gänsen. Ich sehe mich vor einem alten Bauernhaus, mit einem Reetdach und einem alten Klostergarten vor der Tür. Alles ist eingezäunt mit natürlichen Hecke. Alte Obstbäume lassen ihre schweren Zweige herabhängen, sie bieten perfekte Klettermöglichkeiten und laden zum naschen ein. Ich sehe mich in einer kleinen, aber feinen Bibliothek, mit Bücherregalen bis zur Decke, gefüllt mit all meinen Lieblingsbüchern und einem Kamin und einem wunderschönen, gemütlichen Sofa davor. Ich sehe mich in einem kleinen Hofladen, wo wir die Dinge verkaufen, die wir selber eingepflanzt, aufgezogen und geerntet haben. Ich sehe mich Brot backen und Käse herstellen. Ich sehe mich glücklich. Ich sehe eine soziale Landwirtschaft.

Ich weiß, dass es vielleicht lange dauert, bis ich mir diesen Traum erfüllen kann, aber ich weiß, dass ich es werde. Denn ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe. Ich weiß, dass ich die Fähigkeiten besitze und ich weiß auch, dass es da draußen Menschen gibt, die die selben Vorstellungen von ihrer Zukunft haben wie ich. Man muss sich nur finden, aber hier greift das „Gesetz der Anziehung“ – Gleiches zieht Gleiches an. Ich glaube daran!

Was seht ihr, wenn ihr von eurer Zukunft träumt?

Woche 33 von 52 – Ein kleines Durcheinander

Oookkaayy Asche über mein Haupt. Ich habe meinen eigenen Vorsatz einfach mal so in den Wind geschickt und total vergessen mich an den letzten zwei Sonntag hinzusetzten und euch zu schreiben. Tja, manchmal ist das Leben halt einfach ein pures Durcheinander. Nicht nur in Bezug auf das was von Außen auf einen eindringt sondern auch, was in einem drinnen passiert.

Gestern war ein solcher Tag, an dem es wieder schwieriger war, denn mein Opa hätte seinen 96. Geburtstag gefeiert. Ich hatte schon geplant ihm seine Lieblingsmuffins (Schoko-Banane) zu backen, das wir alle zusammen Kaffee trinken, zusammen sitzen und Spaß haben. Stattdessen sind wir zu seinem Grab gefahren um Kerzen anzuzünden. Meine Mama und ich haben später noch in der Küche gesessen und darüber gesprochen, wie schnell das alles ging und wie unwirklich das noch alles ist. Meine Mama war bei ihm als es passiert. Sie hat seine Hand gehalten und konnte sich von ihm verabschieden. Ich glaube, dass dieser Moment für sie sehr wichtig war.

Heute bin ich dann zu meinem Freund und seiner Familie gefahren. Ich bin gespannt, wie die zwei Tage werden, denn obwohl ich seinen Vater schon kennengelernt habe, ist es ja noch immer etwas anderes, wenn man zu jemandem in das eigenen Reich kommt ^^

Habt alle ein wunderschönes Osterfest und genießt die Stunden im Kreise eurer Familie.

Song of the Day: Phil Collins „You’ll be in my heart“

#Gelesen im … März 2017

Diesen Monat habe ich 6 Bücher gelesen und dabei  2279 Seiten geschafft. Diesen Monat hatte ich wirklich ein absolut glückliches Händchen was die Auswahl der Bücher betraf. Nur Romane die mich wirklich begeistert haben (auch wenn ich zwei davon schon zum wiederholten Male gelesen habe, aber das lassen wir jetzt einfach mal so im Raum stehen ^^).  „#Gelesen im … März 2017“ weiterlesen

Woche 31 von 52 – Bitte entschuldigt mich

In der letzten Woche habt ihr von mir keinen Eintrag bekommen. Ich war ganz einfach nicht in der Lage dazu. Am Sonntag davor hatte ich erfahren, dass mein Opa gestorben ist. Jemand, der mir so stark am Herzen lag. Ich bin am Dienstag (nach einem wichtigen Vortrag in der Uni) sofort nach Hause geflogen, um bei meiner Familie zu sein. Ihre Nähe und ihren Trost zu spüren. Ich habe meinen Opa noch einmal gesehen, es war seltsam aber auch so unglaublich beruhigend. Mich von ihm zu verabschieden tat weh, sehr weh. An seinem Sarg stand ein wunderschönes Foto. Dieses Bild wurde vor einigen Jahren aufgenommen als wir alle zusammen auf Langeoog waren. Der Insel, wo wir als Kinder sehr oft mit unseren Eltern und Großeltern waren. Auf diesem Bild hat er gestrahlt vor Glück und Lebensfreude. Ihn so zu sehen und zu wissen das man seine Stimme nie wieder hören wird, tat im Herzen weh. Es war keine leichte Zeit. Jetzt geht es besser, auch wenn ich oft von einer Welle aus Traurigkeit überrollt werde.

Ich glaube nicht, dass ich mich für das Ausbleiben des 30. Beitrages entschuldigen muss, aber ich wollte es euch einfach wissen lassen. Ab jetzt werden wieder jede Woche Einträge von mir kommen.

Genießt noch die Sonne und habt einen entspannten Tag ♥