Jahrestag ♥ und ein dickes Danke :)

Als ich gerade eine neue Rezension anfangen wollte zu schreiben, habe ich gesehen, dass das kleine orangene Pünktchen oben an der Glocke geblinkt hat. Natürlich siegt die Neugier, vielleicht ja jemand etwas kommentiert, was beantwortet werden möchte. Aber nein, heute nicht. Heute hat WordPress  mich daran erinnert, das mein Blog 1 Jahr geworden ist. 1 Jahr. Das hätte ich nie gedacht. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein ganzes Jahr es schaffe, mal mehr mal weniger fleißig, einen Blogpost zu veröffentlichen. Ich habe neue und wichtige Erfahrungen gesammelt, tolle und spannende Bücher gelesen und vor allem auch durch Instagram so viele tolle neue Menschen gefunden. Dieses Jahr war schön und ich glaube, dass das nächste genauso schön werden wird 🙂

Ich bin froh, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet, dass ihr meinen Gedankensalat folgt und das ihr mir zeigt, dass das was ich da fabriziere doch nicht so schlecht ist wie ich am Anfang dachte. Denn eigentlich ist dies noch nicht der wirkliche Jahrestag, denn den ersten Monat lief mein Blog nur privat. Ich hatte einfach zu große Angst vor da draußen. Wie reagieren die Menschen? Liest das überhaupt wer? Welche Reichweite habe ich? Und viel wichtiger, kann ich am Ball bleiben, weil es mir wirklich Spaß macht?

Alle Fragen und Gedanken haben sich als falsch erwiesen. Ich hätte diese Ängste nicht haben brauchen und daran seit auch ihr maßgeblich beteiligt. DANKE ♥

Woche 43 von 52 – Zeit wo bist du?

Schon wieder eine Woche rum und das einzige was ihr auf meinem Blog lesen könnt, sind die Wochenrückblicke. Im Moment komme ich einfach nicht dazu, Artikel zu schreiben. Ich bin froh, wenn ich es schaffe, am Abend mal zu lesen. Mein Master spannt mich gerade ziemlich ein. Ich bin angefangen mit dem Schreiben und die Statistik macht mich wirklich verrückt. Es ist so verwirrend und kompliziert, wenn man noch nie vorher mit diesen Programmen gearbeitet hat. Und wenn ich dann Ergebnisse habe, bin ich mir noch nicht mal sicher, ob die überhaupt so stimmen, wie ich mir das denke. Zum Glück habe ich einen Professor, der da ganz gechillt ist und der mir immer mir Rat und Tat zur Seite steht. Wenn das nicht wäre, oh man, ich wäre schon mindestens 10 x durchgedreht.

Was ist daneben in dieser Wochen noch passiert? Continue reading „Woche 43 von 52 – Zeit wo bist du?“

Woche 42 von 52 – Noch 10 Wochen …

Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann ist in 10 Wochen mein Experiment für mehr Dankbarkeit schon wieder vorbei. Irgendwie ist es verrückt wie schnell diese Zeit vergangen ist. Ich habe bis jetzt das Gefühl, dass ich dieses Jahr nur von Woche zu Woche gelebt habe. Eigentlich ist das schön, weil ich früher immer so viel geplant habe und oft mir kaum einen Moment zum Durchatmen gegönnt habe.

Aaabberr zu einem endgültigen Fazit möchte ich jetzt noch nicht kommen. Diese Woche war ich vor allem Dankbar für die langen und schönen Telefonate mit meiner Mama. Am Freitag habe ich mich dann endlich wieder mit einer wunderbaren Freundin getroffen. Wir waren erst im Swing Kitchen und haben dann bei mir daheim noch zwei Folgen „Sense8“ gesuchtet. Durch sie habe ich erst diese fantastische Serie gefunden und WOW ich kann sie euch so was von ans Herzchen legen. Auch wenn man am Anfang überhaupt nicht versteht worum es geht und man mehr verwirrt ist als alles andere, lohnt es sich am Ball zu bleiben. Mir wurde mal wieder bewusst, wie wertvoll mir die kleinen Dinge sind und wie gut sie mir tun, auch wenn ich oft meine Comfort Zone verlassen muss.

Was mich diese Woche etwas runter gezogen hat, ist wie langsam ich mit meinem Master voran komme! Aber ich bin positiv, dass es bald voran gehen wird. Ich hoffe es, es muss ^^

Song of the Day: „Wanderer“ von  Mogli

Woche 41 von 52 – Freudentränen und Jetset-Leben

Wie die Zeit verfliegt und wie schnell einfach vier Tage vorbei sind. Am Donnerstag bin ich nach Hause geflogen, am Freitag saß ich 7 Stunden auf der Autobahn um nach Rostock zu fahren, am Samstag hat eine gute Freundin von mir in geheiratet um am Sonntag bin ich wieder knapp 6 Stunden zurück gedüst. Gestern dann saß ich wieder im Flieger nach Wien und heute würde ich am liebsten nur schlafen. Aber jede Stunde, Minute und Sekunde dieses Wochenendes war es wert.

Ich war so glücklich, meine beiden engsten Freundinnen aus der Zeit in Rostock wieder zu sehen (fast 3 Jahre hatten wir uns nicht mehr gegenüber gestanden) und das sich einen von beiden dann auch noch das Ja-Wort gibt … Ihr könnt euch vorstellen, ich war ziemlich emotional. Es war wirklich verrückt nach all den Jahren wieder nach Rostock zu kommen. Ich habe mich gleich wieder so wohl gefühlt. Ich brauchte kein Navigationsgerät, ich habe die Wege so gefunden und es hat sich einfach wie „nach-Hause-kommen“ angefühlt. Ganz verrückt, aber schön.

Ich bin dankbar für dieses Wochenende, für die Zeit mit liebe und netten Menschen auch wenn es viel Stress bedeutet. Es war es wert. Absolut und ohne Zweifel!

So, jetzt muss ich aber los. Die Uni ruft. Habt alle einen schönen Tag und genießt ihn ♥

Song of the Day: „Ein Leben lang“ von Roland Kaiser (aus gegebenem Anlass ^^ Es war ihr Hochzeitstanzlied!)

#Gelesen im … Juni 2017

So besser spät als nie, kommt jetzt auch mal mein kurzer und knapper Monatsleserückblick. Insgesamt habe ich im Juni 3 Bücher (Asche über mein Haupt) mit 922 Seiten gelesen.

1. Hat mir gut gefallen

1) „Um Leben und Tod“ von Henry Marsh (Seiten: 368/ Verlag: Penguin Verlag / Preis: 10 €) – wurde mir als Rezensionsexemplar zugeschickt. Eine ausführliche Rezension findet ihr hier.

2) „Romeks Bruder“ von David Faber  (Seiten: 224/ Verlag: dtv/ Preis: 11,40 € bzw. vergriffen/ ich hab es auf einem Flohmarkt gefunden)

Worum geht es? Im Sommer 1939 war die Welt für den kleinen David noch in Ordnung. Doch bald darauf, mit der deutschen Besetzung Polens, wurde alles anders. Wie durch ein Wunder überlebte David als einziger seiner Familie die Mordaktionen. Es folgte eine grauenvolle Odyssee durch verschiedene Arbeits- und Konzentrationslager, ständiger Todesangst, entsetzlichen Grausamkeiten und fortwährenden Entbehrungen ausgesetzt. Das Andenken an seinen bewunderten Bruder Romek, der im Widerstand gewesen war und von den Nazis vor seinen Augen ermordet wurde, gab dem Jungen die Kraft zu überleben. Erst 25 Jahre nach seiner Befreiung war er in der Lage, über seine Leidenszeit zu sprechen. Aus seinem Bericht entstand dieses Buch, ein anrührendes Zeugnis gegen das Vergessen und eine Mahnung zum entschlossenen Widerstand gegen jegliche Inhumanität.

Wie fand ich es? Ich habe dieses Buch vor Jahren schon einmal gelesen und war ziemlich ergriffen. Wie eigentlich von jedem Buch, dass sich mit den Erlebnissen von Zeitzeugen aus dem zweiten Weltkrieg befasst. Auch jetzt hatte ich wieder Gänsehaut und Tränen in den Augen.

2. Konnte mich leider nicht so überzeugen

1) „Die Brut – Sie sind da“ von Ezekiel Boone (Seiten: 400 / Verlag: FISCHER Taschenbuch / Preis: 9,99 €)

Worum geht es? Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

Wie fand ich es? An dem Tag, als ich mir dieses Buch gekauft habe, hatte ich einen ziemlich stressigen Tag an der Uni hinter mir. Nichts hatte geklappt und ich war einfach ziemlich gefrustet. Was macht man dann? Klar, Buchshoppen. Ich habe das Buch gesehen, es mir geschnappt (weil mir der Klappentexte gefallen hat und ich die Aufmachung super fand) und bin direkt zur Kasse gegangen. Denn meistens ist es so, dass wenn ich zulange durch den Laden laufe, dass ich dann gar nicht mehr weiß ob ich mir das Buch jetzt holen soll oder nicht. Geht euch das auch so?

Auf jeden Fall, habe ich erst beim lesen gemerkt, dass es um Spinnen geht ^^ Ich weiß, lacht mich aus, der Cover zeigt es ja schon, ich weiß! Auf jeden Fall hat sich am Anfang wieder richtiger Ekel in mir eingestellt. In den letzten Wochen war es eigentlich so, dass sich meine „Beziehung“ zu Spinnen ins richtig Positive entwickelt. Warum mir aber dauert ein Schaudern über den Rücken gelaufen ist, liegt daran, dass Spinnen hier als wirkliche Monster dargestellt werden. Die Urängste des Menschen werden angesprochen. Was mir aber gefehlt hat, war eine tiefgründige und sauber recherchierte Thrillerhandlung. In „Die Brut“ driftet die Story relativ schnell ab in oberflächliche Action ab, die kaum fachlich fundierte Einblicke bietet. Das fand ich schade, denn wie ich Spinnen sehe, hat sich so stark verändert. Ich finde sie sogar, in irgendeiner Art und Weise ziemlich niedlich. Allerdings, dass muss ich auch gestehen, nur bis zu einer bestimmten  Größe. Also alles was über 1,5 cm geht, finde ich immer noch sehr ekelig. Aber zurück zum Buch. Am Anfang dachte ich, dass die Story der Nazca-Linien in Peru mehr in den Vordergrund rücken würde. Denn das hätte ich wirklich spannend gefunden, wenn es in die mystische Richtung gegangen wäre. Dem war aber nicht so. Im Grunde hat dies überhaupt keinen Rolle gespielt. Auch der Rest des Buches war in meinen Augen nicht rund, es war irgendwie unglaubwürdig und plump.