Gelesen im … März 2018

Diesen Monat habe ich vor allem Reiseliteratur für mein bevorstehendes Abenteuer mit meinem Bruder gelesen. Aber auch der eine oder andere Roman war dabei. Insgesamt waren es diesen Monat 5 Bücher mit zusammen 1.888 Seiten.

1. „Kennen Sie diesen Mann?“ von Carl Frode Tiller

352 Seiten / btb Verlag / 10 € (Taschenbuch) – eine ausführliche Rezension zu diesem Buch findet ihr hier auf meinem Blog.

2. „Ein Sommer und ein ganzes Jahr“ von Kristina Valentin

288 Seiten / Diana Verlag/ 9,99 € (Taschenbuch) – eine ausführliche Rezension findet ihr hier auf meinem Blog

3. „Das Paket“ von Sebastian Fitzek

368 Seiten / Knaur Verlag / 10,99 € (Taschenbuch)

Worum geht es? Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, hat große Angst, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt … (Quelle)

Meine Meinung: Lange habe ich diesem Hype um Sebastian Fitzek entgegen gestanden und um ehrlich zu sein, kann ich das ganze Tada auch nicht verstehen. Ja, er schreibt unglaublich gut, ja, die Bücher (zumindest die, die ich bis jetzt gelesen habe) sind wirklich spannend, einschüchternd und gruselig, aber irgendwie vom Hocker gehauen haben sie mich nicht. Ich finde zum Beispiel Joy Fielding in ihrem Schreibstil besser und auch die Charaktere kann ich bei ihr viel näher an mich heran lassen. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass mir „Das Paket“ wirklich gut gefallen hat und ich mit dem Ende in keinster Weise gerechnet habe. Jede Seite war spannend und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und das will schon was heißen.

4. „Die besten Freunde meines Lebens“ von Sam Baker

496 Seiten / Diana Verlag / 9,99 € (Taschenbuch)

Worum geht es? Nicci war schon immer für eine Überraschung gut. Doch nun sind selbst ihre Freundinnen sprachlos. Als Nicci den Kampf gegen ihre unheilbare Krankheit verliert, hinterlässt sie ihnen nicht nur Abschiedsbriefe. Sondern auch den Garten (für Lizzie), die bezaubernden Zwillingstöchter (für Jo) und den Ehemann (für Mona). Zu gern hätte Nicci auch das Chaos gemanagt, das mit diesem Vermächtnis im Leben ihrer 416 Freundinnen ausbricht … (Quelle)

Meine Meinung: Ganz kurz und knapp. Ich!Liebe!Dieses!Buch! Ich liebe die Charaktere, ihre Veränderungen mit der Geschichte, ihre Freundschaft zu einander, ihre Liebe, die Rückblicke in die Vergangenheit und das was man Leben nennt. Ein wirklich wunderschöner und  herzerwärmender Roman ♥ Und nur mal so am Rande, es ist bereits das dritte Mal das ich dieses Buch gelesen habe.

5. „Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders

384 Seiten / Blanvalet Verlag / 14,99 € (Taschenbuch)

Worum geht es? Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Meine Meinung: Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mir nicht sicher war, ob ich das zweite Buch von Anne Sanders überhaupt lesen soll. Mir hat nämlich ihr Erstlingswerk nicht ganz so gut gefallen. „Mein Herz ist eine Insel“ hingegen hat mir sehr viel besser gefallen. Allerdings gibt es auch hier ein Aber. Isla, die Hauptcharakterin, war mir oft viel zu egozentrisch und wirkte auf mich sehr arrogant. Finn hingegen und auch Shona haben mich fasziniert und mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das Ende war zwar sehr vorhersehbar aber auch irgendwie ein kleiner Gänsehautmoment.

 

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#3 – 1000 Places you have to see before you die

Seit fast 3 1/2 Jahren lebe ich nun in dieser prunkvollen, geschichtsträchtigen Stadt und kann es, wenn ich durch die Straßen spaziere manchmal immer noch nicht glauben, das ich wirklich hier bin. An jeder Ecke gibt es etwas neues zu entdecken, manchmal direkt vor deiner Nase, manchmal muss man seinen Kopf in den Nacken legen und sich die Häuserfassaden anschauen. So viel Stuck, manchmal auch so viel Kitsch, hin und wieder Gammel und Graffiti, manchmal wird man fast von einem Fiaker überfahren oder wüst beschimpft und mit 100 %-iger Wahrscheinlichkeit sind die Straßen rund um den berühmtesten Dom der Stadt immer, wirklich immer mit tausenden von Touristen voll gestopft. Ja genau, ich spreche von der Österreichischen Hauptstadt Wien. Continue reading „#3 – 1000 Places you have to see before you die“

#Rezension – Meine Nachmittage mit Eva

Meine Nachmittage mit Eva

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise durch das Bloggerportal zur Verfügung gestellt.

19,99 € (gebundene Ausgabe) / 224 Seiten / Gütersloher Verlagshaus

Worum geht es? Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Erfahrungswelten: Bärbel Schäfer und die 85-jährige Eva Szepesi. Eva trägt eine tätowierte Nummer auf dem Unterarm. Sie war erst elf Jahre alt, als sie allein vor den Nazis fliehen musste und schließlich nach Auschwitz gebracht wurde … Jeden Mittwoch besucht Bärbel Schäfer ihre Freundin, und die beiden sprechen über Gewalt, Schrecken und Angst, aber auch über Freundschaft, Toleranz, Geborgenheit und Respekt. Es geht in diesem Buch um eine der letzten Überlebenden eines Konzentrationslagers. Bärbel Schäfer gelingt es auf empathische Weise und literarisch brillant, ihre eigene Lebensgeschichte vor den Erzählungen Evas zu spiegeln und damit ihre erschütternden Erfahrungen ins Heute zu holen. Continue reading „#Rezension – Meine Nachmittage mit Eva“

#Gelesen im … Februar 2018

Diesen Monat habe ich zwar lesetechnisch nicht so ungeheuer viel geschafft (2 Bücher und 1056 Seiten) aber dafür habe ich ENDLICH meine Masterarbeit fertig und bereit zum abgeben! Wenn das mal kein Grund zum feiern ist 😉

1. „Die letzte Flut“ von Stephan Baxter

9,99 € (Taschenbuch) / 752 Seiten / Heyne Verlag / Leseprobe

Worum geht es? Die nahe Zukunft: Der Meeresspiegel steigt rasant an. Städte werden überflutet, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Was ist die Ursache für diese verheerende Flut? Der Klimawandel? Oder ein anderes, bisher unbekanntes Phänomen? Als die Wissenschaftlerin Thandie Jones eine sensationelle Entdeckung macht, beginnt ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit. Denn die Flut bedroht das Überleben der ganzen menschlichen Zivilisation… (Quelle)

Wie fand ich es? Ich muss sagen, die Story an sich hat mir unglaublich gut gefallen vor allem auch vor dem Hintergrund des Klimawandels und dem tatsächlichen Anstieg des Meeresspiegels. Über die Geschwindigkeit mit der die Landmassen unserer Erde in den Fluten verschwinden und die dafür verwendeten wissenschaftlichen Grundlagen kann man sicherlich streiten aber es ist ja auch eine fiktive Geschichte in der Fantasie ganz oben steht. Die Charaktere sind meiner Meinung alle relativ flach. Da ist niemand dabei der mich wirklich vom Hocker reißt. Oft hatte ich ein positives Gefühl bei einer Person bis sie dann im nächsten Moment etwas völlig absurdes und für mich nicht nachvollziehbares machte. Die Figuren wirken eher plump und lieblos gezeichnet.Die gesamte Story dreht sich eigentlich um eine verschworene Gemeinschaft und einen Milliardär, der in weiser Voraussicht, sein Geld und Einfluss nutzt um sich und seinen Mitstreitern ein Überleben in den Fluten zu ermöglichen. Der Schwerpunkt des Autors liegt eindeutig auf der Beschreibung der Szenerie nicht der Protagonisten, wobei es auch hier mit der Zeit etwas ermüdend wenn zum x-ten Mal eine Region, Stadt- oder Berggipfel verschwindet.

Was allerdings der größte Manko meiner Meinung nach ist, ist dass erst ganz am Ende ein halbwegs realistisch annehmbares gesellschaftliches Bild des Umgangs der Menschen mit dem Untergang ihrer Welt gezeichnet wird. Aber gerade dieser Umgang hätte dem Buch den nötigen Kick gegeben. Denn während des lesens war es manchmal so, dass man dachte, Moment, die halbe Welt steht unter Wasser, warum fliegen noch Flugzeuge, warum gibt es noch funktionierende Regierungen und Polizei? Das war seltsam und machte auch keinen Sinn. Baxter hat diese Auswirkungen einfach unter den Teppich gekehrt und damit das Wichtigste in meinen Augen vernachlässigt.

Fazit: schon recht unterhaltsam, aber wer hohe Ansprüche an realistische Umschreibungen der Umstände hat sollte die Finger von diesem Buch lassen!

2. „Klaras Haus“ von Sabine Kornbichler

9,99 € (Taschenbuch) / 304 Seiten / Knauer Verlag

Worum geht es? Klara Wilander vererbt den Nichten und Neffen ihres verstorbenen Mannes Ferdinand ein Haus auf der Nordseeinsel Pellworm. Sie hinterläßt ihnen kein Ferienhaus, sondern einen Zufluchtsort für den Fall, dass sie einmal nicht mehr weiter wissen. Was den meisten als skurrile Laune erscheint, wird schon bald für Nina Tilden, eine der Erbinnen, zur rettenden Fluchtburg.
In Klaras Haus bleibt sie jedoch nicht lange allein. Die schützenden vier Wände, die sie nur mit Hanni Jensen, der Haushälterin, teilt, öffnen sich auch für Charlotte Munzinger, die Frau ihres Cousins Johannes. Die Mutter von vier Kindern wird im Familienkreis als glückliche Ehefrau gepriesen, doch wie Nina hat auch sie ein Geheimnis.
Beide Frauen tasten sich vorsichtig aneinander an und stützen sich gegenseitig in der Verzweiflung, die sie in Klaras Haus geführt hat. Nina erfährt ziemlich bald, dass Charlotte schon früher in diesem Haus war. Sie hat Klara gut gekannt und erzählt Nina schließlich den Grund für Klaras Testament: Klaras Schwester Anne, die noch leben könnte, wenn es damals einen solchen Zufluchtsort für sie gegeben hätte. (Quelle)

Wie fand ich es? Im oben angeführten Klappentext wird eigentlich schon alles schön zusammen gefasst worum es in diesem kleinen aber wunderbar feinsinnigen Büchlein geht. Zwei Frauen, die eine betrogen von ihrem Mann der nie Kinder wollte und jetzt auf einmal voller Vorfreude ist und die andere, selber zur Ehebrecherin geworden trauert um ihren Geliebten. Zwei krassen Gegensätze, die sich zu beginn auch ordentlich abstoßen und Reibung erzeugen aber am Ende etwas ganz anderes finden. Geborgenheit, Nähe und Liebe zu einander. Viel mehr möchte ich auch gar nicht zu diesem schönen Roman sagen. Wer gerne etwas für sein Herz tun möchte, der sollte dieses Büchlein mit der blauen Tür auf dem Cover wählen und für ein paar Stunden einfach mal abtauchen.

#Gelesen im … Januar 2018

Auch oder gerade weil ich so viel noch um die Ohren habe bezüglich meiner Masterarbeit (ja, der eine oder andere wird den Kopf schütteln weil ich immer noch daran sitze) habe ich mir hin  und wieder Auszeiten genommen. In denen habe ich mehr oder weniger viel gelesen und ich bin wirklich stolz auf mich, denn in den Monaten davor habe ich mein liebstes Hobby wirklich verschmäht. Diesen Monat habe ich 3 Bücher und 1452 Seiten geschafft. Continue reading „#Gelesen im … Januar 2018“