#Gelesen im … Februar 2018

Diesen Monat habe ich zwar lesetechnisch nicht so ungeheuer viel geschafft (2 Bücher und 1056 Seiten) aber dafür habe ich ENDLICH meine Masterarbeit fertig und bereit zum abgeben! Wenn das mal kein Grund zum feiern ist 😉

1. „Die letzte Flut“ von Stephan Baxter

9,99 € (Taschenbuch) / 752 Seiten / Heyne Verlag / Leseprobe

Worum geht es? Die nahe Zukunft: Der Meeresspiegel steigt rasant an. Städte werden überflutet, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Was ist die Ursache für diese verheerende Flut? Der Klimawandel? Oder ein anderes, bisher unbekanntes Phänomen? Als die Wissenschaftlerin Thandie Jones eine sensationelle Entdeckung macht, beginnt ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit. Denn die Flut bedroht das Überleben der ganzen menschlichen Zivilisation… (Quelle)

Wie fand ich es? Ich muss sagen, die Story an sich hat mir unglaublich gut gefallen vor allem auch vor dem Hintergrund des Klimawandels und dem tatsächlichen Anstieg des Meeresspiegels. Über die Geschwindigkeit mit der die Landmassen unserer Erde in den Fluten verschwinden und die dafür verwendeten wissenschaftlichen Grundlagen kann man sicherlich streiten aber es ist ja auch eine fiktive Geschichte in der Fantasie ganz oben steht. Die Charaktere sind meiner Meinung alle relativ flach. Da ist niemand dabei der mich wirklich vom Hocker reißt. Oft hatte ich ein positives Gefühl bei einer Person bis sie dann im nächsten Moment etwas völlig absurdes und für mich nicht nachvollziehbares machte. Die Figuren wirken eher plump und lieblos gezeichnet.Die gesamte Story dreht sich eigentlich um eine verschworene Gemeinschaft und einen Milliardär, der in weiser Voraussicht, sein Geld und Einfluss nutzt um sich und seinen Mitstreitern ein Überleben in den Fluten zu ermöglichen. Der Schwerpunkt des Autors liegt eindeutig auf der Beschreibung der Szenerie nicht der Protagonisten, wobei es auch hier mit der Zeit etwas ermüdend wenn zum x-ten Mal eine Region, Stadt- oder Berggipfel verschwindet.

Was allerdings der größte Manko meiner Meinung nach ist, ist dass erst ganz am Ende ein halbwegs realistisch annehmbares gesellschaftliches Bild des Umgangs der Menschen mit dem Untergang ihrer Welt gezeichnet wird. Aber gerade dieser Umgang hätte dem Buch den nötigen Kick gegeben. Denn während des lesens war es manchmal so, dass man dachte, Moment, die halbe Welt steht unter Wasser, warum fliegen noch Flugzeuge, warum gibt es noch funktionierende Regierungen und Polizei? Das war seltsam und machte auch keinen Sinn. Baxter hat diese Auswirkungen einfach unter den Teppich gekehrt und damit das Wichtigste in meinen Augen vernachlässigt.

Fazit: schon recht unterhaltsam, aber wer hohe Ansprüche an realistische Umschreibungen der Umstände hat sollte die Finger von diesem Buch lassen!

2. „Klaras Haus“ von Sabine Kornbichler

9,99 € (Taschenbuch) / 304 Seiten / Knauer Verlag

Worum geht es? Klara Wilander vererbt den Nichten und Neffen ihres verstorbenen Mannes Ferdinand ein Haus auf der Nordseeinsel Pellworm. Sie hinterläßt ihnen kein Ferienhaus, sondern einen Zufluchtsort für den Fall, dass sie einmal nicht mehr weiter wissen. Was den meisten als skurrile Laune erscheint, wird schon bald für Nina Tilden, eine der Erbinnen, zur rettenden Fluchtburg.
In Klaras Haus bleibt sie jedoch nicht lange allein. Die schützenden vier Wände, die sie nur mit Hanni Jensen, der Haushälterin, teilt, öffnen sich auch für Charlotte Munzinger, die Frau ihres Cousins Johannes. Die Mutter von vier Kindern wird im Familienkreis als glückliche Ehefrau gepriesen, doch wie Nina hat auch sie ein Geheimnis.
Beide Frauen tasten sich vorsichtig aneinander an und stützen sich gegenseitig in der Verzweiflung, die sie in Klaras Haus geführt hat. Nina erfährt ziemlich bald, dass Charlotte schon früher in diesem Haus war. Sie hat Klara gut gekannt und erzählt Nina schließlich den Grund für Klaras Testament: Klaras Schwester Anne, die noch leben könnte, wenn es damals einen solchen Zufluchtsort für sie gegeben hätte. (Quelle)

Wie fand ich es? Im oben angeführten Klappentext wird eigentlich schon alles schön zusammen gefasst worum es in diesem kleinen aber wunderbar feinsinnigen Büchlein geht. Zwei Frauen, die eine betrogen von ihrem Mann der nie Kinder wollte und jetzt auf einmal voller Vorfreude ist und die andere, selber zur Ehebrecherin geworden trauert um ihren Geliebten. Zwei krassen Gegensätze, die sich zu beginn auch ordentlich abstoßen und Reibung erzeugen aber am Ende etwas ganz anderes finden. Geborgenheit, Nähe und Liebe zu einander. Viel mehr möchte ich auch gar nicht zu diesem schönen Roman sagen. Wer gerne etwas für sein Herz tun möchte, der sollte dieses Büchlein mit der blauen Tür auf dem Cover wählen und für ein paar Stunden einfach mal abtauchen.

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#Rezension – Die Bücherfreundinnen

Die Bücherfreundinnen

Autorin: Jo Platt

Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

Seitenanzahl: 384 Seiten

Verlag: Rowalt Taschenbuch Verlag

Leseprobe: Leseprobe – Die Bücherfreundinnen

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#Filmbesprechung (Dokumentation) – Newtown

Lange habe ich keine Dokumentation mehr gesehen, irgendwie war ich nie in der Stimmung, mich wirklich für längere Zeit auf ein Thema einzulassen, weil man doch bei Youtube sich schnell und so vielfältig berieseln lassen kann. Jetzt habe ich gesehen, dass es wieder etliche neue Dokumentation auf Netflix gibt. „Newtown“ war eine, die mir direkt ins Auge gestochen ist, da ich mich an das Attentat an der Sandy Hook Grundschule im Bundesstaat Conneticut am 14. Dezember 2012 noch sehr gut erinnern kann.

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#Unboxing – (3)

Seit dem letzten Mal shoppen bei reBUY ist schon wieder etwas Zeit vergangen. Ich hatte, wie ihr in meiner Rezension „Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug“ meinen ersten Roman von Gilles Legardinier gelesen und war komplett begeistert. Ich bin so jemand, wenn mir der Stil eines Schriftstellers gefällt, dann will ich alles von ihm lesen, was ich in die Finger bekommen kann und was bietet sich da mehr an, als gleich mal eine Sammelbestellung durchzuführen? Also, im Finden von Entschuldigungen bin ich wirklich gut ^^ Continue reading „#Unboxing – (3)“

#Rezension -Die Spuren meiner Mutter

Die Spuren meiner Mutter

Autor: Jodi Picoult – mehr Informationen bekommt ihr auf ihrer schönen Internetseite

Preis: 19,99 € (Gebundene Ausgabe) – ich habe dieses Buch kostenlos durch das Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen.

Seitenanzahl: 512

Verlag: C. Bertelsmann

Leseprobe: „Die Spuren meiner Mutter“

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#Rezension – Morgen kommt ein neuer Himmel

Morgen kommt ein neuer Himmel

Autor: Lori Nelson Spielman

Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 10,30 € in Östereich

Seitenzahl:400

Verlag: FISCHER Taschenbuch

Leseprobe: „Morgen kommt ein neuer Himmel“

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