#Rezension -Now: Du bestimmst wer überlebt

Now: Du bestimmst wer überlebt

Dieses Buch habe ich als ein Rezensionsexemplar von der Seite Bloggerportal zugeschickt bekommen.

Autor: Stephan R. Meier

Seitenzahl: 432

Preis: 13 € (Taschenbuch) / 13,40 € (Taschenbuch – Österreich)

Verlag: Penguin Verlag

Leseprobe: „Now: Du bestimmst wer überlebt“

Musik zum Buch: findest du hier „#Rezension -Now: Du bestimmst wer überlebt“ weiterlesen

#Rezensionen – Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Autorin: Agnés Martin-Lugand

Preis: 14,99 € (Taschenbuch) / 15,50 € (Taschenbuch) – Österreich

Seitenanzahl: 208

Verlag: Blanvalet

Leseprobe: Glückliche Menschen küssen auch im Regen „#Rezensionen – Glückliche Menschen küssen auch im Regen“ weiterlesen

Anfangen Dinge zu tun …

Ich muss ein Geständnis verfassen.

Ich bin eine Aufschieberin.

Ich habe das Aufschieben perfektioniert. Ich bin darin eine Meisterin. Ich sage mir immer, heute mache ich was. Heute setzte ich mich drei Stunden hin und arbeite intensiv an dem Arbeitskonzept meiner Masterarbeit. Heute ganz bestimmt. Aber dann? Dann ist es schon 15 Uhr und ich habe vielleicht drei Sätze geschafft, schaue auf ein ansonsten leeres Dokument und kann keinen klaren Gedanken fassen. Das ist ganz schlimm. Das geht seit ein paar Wochen, ach was sage ich Monaten so. Ich weiß, dass  an dieser Arbeit kein Weg vorbei geht. Ich will ja auch endlich fertig werden, weil ich keine Lust mehr habe zu studieren. Ich möchte arbeiten, ich möchte den nächsten großen Schritt wagen. Aber mich hält meine Faulheit zurück. Mich hält die Angst vor dem großen Schritt zurück. Ja es stimmt, ich habe Angst. Ich habe Angst zu versagen, ich habe Angst blöd da zustehen. Etwas zu machen, dass man als Masterstudent vielleicht wissen müsste. Ich habe Selbstzweifel, wenn man das so sagen kann. Die ich eigentlich nicht haben müsste. Ich habe Wissen und HERRGOTT man kann nicht alles wissen.

Es ist irgendwie schwierig darüber zu schreibe, obwohl ich weiß, dass es vielen Menschen da draußen genau so geht. Erst gestern noch habe ich mit einer Freundin darüber geredet, denn sie kann im Moment auch keinen Fuß fassen. Ihr fällt es auch so schwer, denn immer kommt etwas anderes dazwischen.

Bildergebnis für Etwas anpacken und loslegen

Ist es legitim sich als Versager zu fühlen? Wo man doch eigentlich schon so viel geschafft hat und der momentane Zustand ja nun wirklich kein Versagen ist. Es fühlt sich aber so an und das ist verrückt. Ich denke, dass ich in ein paar Monaten darüber lachen werde, wenn ich alles hinter mir habe. Aber bis dahin kommt noch ein ganzes Stück Arbeit auf mich zu. Vor allem die Arbeit an mir selber!

Get ready to run – Ab in die Laufschuhe und los …

Schon im letzten Jahr habe ich angefangen mit dem Laufen. Ich war nie wirklich der Läufer. Ich habe laufen in der Schule gehasst, es war eine lästige Pflicht. Ich war so unsportlich. Als ich 18 war, hatte ich mein Höchstgewicht erreicht. Aber um es gleich vorweg zu nehmen. Mich hat das nie gestört. Ich war glücklich so wie ich war. Eigentlich wünschte ich, dass ich zu dem Gefühl wieder zurück könnte. Einfach zufrieden zu sein, so wie man ist. Das es egal ist, ob man etwas mehr auf den Hüften hat, das man die Cellulite sieht (by the way 90 % der Frauen haben sie!) und das nicht alles so straff ist wie bei den meisten Instagramm-Fitness-Profis oder den Models auf der Reklametafel. Ich bin so wie ich bin.

Aber zurück zum eigentlichen Sinn dieses Posts. Letztes Jahr bin ich beim Wiener Frauenlauf mit gelaufen. Ich bin 5 km in 35 Minuten gejoggt (hätte sogar schneller sein können, wenn mich nicht eine Frau so blöd überholt hätte, das ich umgeknickt bin und fast nen halben Kilometer nur gehen konnte) und war irrsinnig stolz auf mich. Danach bin ich noch den ganzen Sommer weiter gejoggt, aber als der Herbst kam, war es aus. Viel zu kalt, viel zu nass, viel zu schnell dunkel. Ich hatte wirklich gute Ausreden. Aber jetzt hat mich wieder diese Motivation gepackt. Ich will wieder raus. Ich weiß, dass meine Kondition wieder absolut im Keller ist und das ich langsam anfangen muss. Ich werde wahrscheinlich selbst für 3 km 45 Minuten brauchen, aber das ist okay. Ich will mir keine Zeit setzten. Ich möchte einfach beim Frauenlauf im Mai wieder am Start sein. Ich möchte entweder wieder die 5 km laufen und mich verbessern oder aber die 10 km anpacken.

Heute war es dann so weit. Das Wetter ist der Wahnsinn. Die Sonne scheint, es ist relativ warm. Ich war den ganzen morgen schon so genervt, vor allem von mir! Um mich abzureagieren habe ich erst Yoga gemacht, als das nichts geholfen hat, habe ich geputzt, gesaugt, die Küche gemacht und war danach immer noch so unausgeglichen, dass ich mir dachte „Komm, warum fängst du nicht jetzt einfach schon an?“ Gesagt (in meinem Fall gedacht) getan. Laufschuhe an und ab dafür. Es ist immer etwas schwierig, zu Laufen in einem Gebiet, das man gar nicht kennt, aber da mein Freund sich hier auskennt wie in seiner Westentasche (Was ist das eigentlich für ein Spruch? Woher kommt der?) war das auch kein Problem.

Als ich wieder hier war, war ich natürlich erstmal platt. Ich habe 20 Minuten für 2,1 km gebraucht und habe ziemlich gejapst, aber WOW, ich war so voll gepumpt mit Glückshormonen. Jetzt muss ich mich an das Arbeitskonzept für meine MA setzten, damit da endlich mal was vorwärts geht!

#Unboxing (4) – Wenn Frau sich nicht beherrschen kann

Okay, wo ist der Vorsatz hin (Keine neuen Bücher mehr – es gab eigentlich keine Zeiteinheit, was irgendwie auch dämlich ist, aber gut, manchmal trifft man dämliche Entscheidungen), an den ich mich im Januar noch völlig enthusiastisch gehalten haben? Irgendwo auf der Strecken zwischen einem Klick zum Öffnen der reBuy-Seite und dem Abschicken der im Warenkorb befindlichen Bücher ist es wohl in den Weiten des Internets verloren gegangen. Puff einfach weg, so wie heißer Rauch.

Gut, der Titel dieses Post sagt ja auch schon alles und daher möchte ich euch den Inhalt dieses Buchpakets nicht vorenthalten *vorFreudeindieLuftspring* „#Unboxing (4) – Wenn Frau sich nicht beherrschen kann“ weiterlesen

Woche 24 von 52 – Wo bin ich?

Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, ihr lebt in einer Blase? In einer Blase die eine so dicke Wand hat, dass ihr die Menschen um euch so hört, als würdet ihr unter Wasser sein? Irgendwie ging es mir die Woche so. Ich kann nicht genau definieren warum. Ich fühle mich einfach so antriebslos, obwohl ich so viel schaffen müsste. Ich fühle mich wie in zähem Gummi gefangen, der alle meine Schritte unendlich schwer macht. Ich fühle mich einfach gerade nicht ich selbst.

Ich hoffe, das die nächste Woche mich wieder ein bisschen nach vorne katapultiert. Ich möchte mich endlich wieder selber spüren.

Wenigstens eine gute Sache hat es diese Woche noch gegeben. Ich habe meine ALLERLETZTE Prüfung geschrieben! Kann man es glauben? Ich nicht ganz. Ich mein, ich werde immer Prüfungen in meinem Leben haben, aber für diesen Master, für dieses Studium, war es die letzte!