#Storytime – Wie es ist einen Bären zu treffen …

Tja, ich wette, du hast auf diesen Titel geklickt, weil du dachtest „WOW was ist denn da passiert?“ und sicherlich auch, weil du wissen willst, wie dieses ungleiche Treffen ausgegangen ist. Ich kann dir versprechen, es wird gruselig und ich kann mir selber versprechen, das ich wieder Herzrasen bekommen werde. So wie jedes Mal, wenn ich jemandem diese Geschichte erzähle.

Wie ich ja schon einmal erzählt habe, war ich 2014 für einige Monate in Kanada. Im Anschluss an meine wwoofing-Zeit habe ich eine Roadtour mit zwei Freunden gemacht, die ich während dieser Zeit getroffen habe. Unser Weg führte uns durch Britisch Columbia, den Yukon bis hinauf nach Alaska. Den ganzen Weg über hatten wir immer mal wieder Begegnungen mit Bären, aber die waren meist harmlos, weil wir entweder im Auto oder im Bus saßen. Die Begegnung von der ich euch aber heute erzählen möchte, war anders. Komplett anders.

Wir waren wieder auf dem Weg zurück nach Vancouver. Wir hatten gerade die Grenze zwischen dem Yukon und Britisch Columbia passiert und sind auf dem Highway 37 unterwegs.

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#when in vienna – Cha No Ma

Zu aller erst, ich habe mir gedacht, ich würde gerne noch etwas Neues auf meinem Blog ausprobieren, denn ich liebe es neue Ecken zu entdecken oder neue Lokale auszuprobieren. Leider habe ich mich früher oft nicht getraut, dies in die Tat um zusetzten, denn oft haben mich Ängst zurück gehalten, wie zum Beispiel schief angeschaut zu werden, weil man alleine in ein Lokal geht oder sich für mehrere Stunden mit einem Buch bewaffnet in ein Lokal zu setzt. Ich weiß, das ist irgendwie verrückt, aber manchmal kann man seinen inneren Konflikt einfach nicht erklären, die Gefühle sind einfach da. Das hat sich, seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin wirklich unglaublich verbessert. Ich weiß auch nicht, aber er gibt mir irgendwie dieses Selbstbewusstsein und dafür liebe ich ihn noch mehr (okay, das ist auch schon genug an Amore ^^). Auf jeden Fall habe ich mir gedacht, warum nicht dann Euch daran teil haben lassen, wenn ich etwas  finde, dass mich wirklich umgehauen hat und das eine kleine Anerkennung verdient hat? So here it goes … #when in vienna wird (hoffentlich) ein regelmäßiger Beitrag auf meinem Blog werden und wenn ihr hier ebenfalls wohnt oder irgendwann in diese bezaubernde Stadt fahrt, dann könnt ihr vielleicht den ein oder anderen Tipp für euch nutzen. Viel Spaß 🙂 Continue reading „#when in vienna – Cha No Ma“

#2 – 1000 Places you have to see before you die

(Achtung sehr lang, aber kürzer ging es nicht ^^)

Die Richtigen Worte zu finden um das zu beschreiben, was ich jetzt beschreiben möchte ist irgendwie extrem schwierig. Ich weiß eigentlich gar nicht warum, aber ich habe das Gefühl das keine Wörter die ich benutzten möchte, passen. Ich bin vielleicht einfach extrem perfektionistisch, weil ich möchte, dass meine Gefühle einfach richtig rüber kommen.

Wenn ich Menschen, egal ob Freunde und Familie, davon erzählt habe was ich vorhabe, bekam ich meistens immer das gleiche zu hören „Wow, das ist so mutig“ oder „Ich würde mich das nicht trauen, auch wenn ich es immer mal gerne machen würde“. Meine Eltern haben erzählt, das sie immer wieder von Freunden darauf angesprochen wurden und jeder war begeistert und beeindruckt. Ich weiß nicht, ob ich es als besonders mutig ansehen soll. Ich habe mich nie als besonders mutig gesehen. Aber vielleicht ist es das wirklich. Mutig zu sein, sein sicheres Leben bis dahin für eine gewisse Zeit aufzugeben. Nicht zu wissen, wo man schläft, wen man trifft oder was man alles sehen wird. Ich war neugierig, ich war aufgeregt, ich war zappelig und nervös als ich am 23.02.2014 ins Flugzeug gestiegen bin um die nächsten Monate in Kanada zu verbringen. Continue reading „#2 – 1000 Places you have to see before you die“

1000 Places to see before you die … #1

Kennt ihr das Buch „1000 Places to see before you die“ von Patricia Schultz ? Ich habe es vor einigen Jahren von zwei Freundinnen zum Geburtstag bekommen. Es stand dann ewig und drei Tage in meinem altem Kinderzimmer im Bücherschrank und als ich heute, vielleicht auch in einem Anflug von Wahnsinn, die tolle Idee hatte mal etwas auf zu räumen, fiel es mir wieder in die Hände.

Beim durchblättern habe ich gemerkt, wow, bei der ein oder anderen Destination warst du ja selber auch schon, und da kam mir die Idee, wie es wäre, einfach die Vorstellung in dem Buch, mit dem was ich erlebt habe, also dem Original, zu vergleichen. Ich weiß, dass ich niemals alle 1000 Plätze die in dem Buch genannt werden bereisen kann, geschweige denn will, weil es in meinen Augen sicherlich noch einmal 1 Mio. mehr Plätze gibt die es lohnt zu besuchen! Aber egal, ob wir weit verreisen oder nur in das Nachbarbundesland, Reisen verändern uns – manchmal grundlegend, manchmal oberflächlich (wahrscheinlich ist das eher beim zweiten der Fall). Natürlich kann ich nicht für alle Menschen sprechen, euch aber von meinem eigenen Fernweh erzählen. Continue reading „1000 Places to see before you die … #1“